Seite 1
Mit der Empfehlung der meistverkauften CD des letzten Jahres, von drei multiplen Gold- und Platinalben in Folge sowie einer sensationellen ausverkauften Live-Serie kommt Nelly Furtado im Sommer zu drei Open Air Shows nach Deutschland. Vom 8. bis 10. Juli sind das Reitstadion in München Riem, das Bowling Green in Wiesbaden und das Dresdner Elbufer die ausgewählten Stationen zum Abschluss ihrer Welttour. Mit ihrem innovativen Mix aus verschiedenen Kulturen, Genres, Sounds, Sprachen und vokalen Stilen versteht Nelly Furtado es, die Fans immer wieder zu überraschen und zu begeistern.
Die herausragende portugiesisch-kanadische Interpretin hat in Deutschland ihren größten europäischen Erfolg gefeiert. Nelly Furtados aktuelle CD „Loose“ hielt sich monatelang auf der Nr. 1 und in den Top 10 und ist seit Erscheinen prominent in den deutschen Charts vertreten. Sechs erfolgreiche Singleauskopplungen, darunter „All Good Things“, „Say It Right“ und „Maneater“ komplettieren diese einmalige Hitstory, besonders in den schwierigen Zeiten der Tonträgerindustrie. Hierzulande bewegt sich das mehrfach mit Platin ausgezeichnete Album auf die 1,5 Millionen-Marke zu. Weltweit hat die von ihr selbst als PunkHop bezeichnete CD mehr als 7 Millionen Einheiten erreicht. Damit konnte sich Nelly Furtado als wichtigster weiblicher Popstar der letzten Jahre positionieren.
Anfang des Jahres wurde sie beim Echo als „Beste Künstlerin International Rock/Pop“ ausgezeichnet. Zuvor hatte Nelly bei den MTV European Music Awards bereits in der Kategorie „Best Album“ für „Loose“ abgeräumt.
„Loose“ demonstrierte erneut die Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Nelly Furtado, die damit bewusst die Authentizität von Demo-Aufnahmen erreichen wollte. Das größtenteils von Erfolgsproduzent Timbaland gemixte Album offenbart nach Aussage der Künstlerin „wie ich alles loslasse und völlig losgelöst zur Sache gehe“. „Loose“ ist ein gelungenes Experiment mit R&B- und HipHop-Elementen, die sie mit theatralischen, surrealistischen Zitaten der 80er Musik versieht.
Braungebrannt, mit schwarzem Haar und smaragd-grünen Augen strahlt Nelly Furtado einen unglaublichen Sex-Appeal aus. Die Tochter portugiesischer Immigranten, die in den 60ern von den Azoren ins kanadische Victoria auswanderten, lernte früh Posaune und Ukulele spielen. Sie agierte in Jazz-Bands, später in Rock- und Funk-Formationen. Als 17jährige trat sie mit der TripHop-Formation Nelstar in zahlreichen Clubs auf. Dann schnappte sie ihren Rucksack, tingelte durch die USA und Europa, lernte neue Leute und Töne kennen, verliebte sich unsterblich und reifte – nach eigenem Bekunden – „vom rebellischen Teeny zur Frau”.
Der Charme des Ohrwurms „I‘m Like A Bird” machte Nelly Furtado über Nacht zum Star und bescherte ihr 2002 einen Grammy für „Best Female Pop Vocal Performance“. „Ich wusste schon immer, dass ich eines Tages berühmt werden würde, schließlich habe ich die Musik in mir.“ Ihr viel beachtetes Debüt „Whoa, Nelly!” erreichte in Kanada sofort Platinstatus, bevor sich Charterfolge auch in den USA und Europa einstellten. Die 13 Songs von „Whoa, Nelly!“ offenbarten einen bunten Stilmix aus weißem Pop/Rock, schwarzen Rhythmen und Ethno-Flair.
Danach konzentrierte sich Nelly ganz auf die Geburt ihrer Tochter Nevis, die nach der gleichnamigen Karibikinsel benannt wurde. Nevis erblickte zu Hause mit Hilfe einer Hebamme das Licht der Welt.
Nelly Furtados zweites Album „Folklore“ dokumentierte den Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt. Beim Vorgänger war sie noch ein Teenager, hatte wenig Lebenserfahrung und thematisierte die Universalität von menschlichen wie musikalischen Traditionen. Ein Urlaub auf den Azoren lieferte die entscheidenden Impulse für die CD „Folklore“. Magisches mit Mystischem und Modernem zu verbinden, war dabei ihr wichtigstes Motiv.