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Sie begeistern gestandene Heavy Metal-Veteranen ebenso wie eine junge, nachwachsende Generation von Hörern harter Musik. Das walisische Quartett Bullet For My Valentine ist seit Veröffentlichung seines Debüts „The Poison“ im Jahr 2005 nicht mehr zu stoppen. Über eine Million verkaufte Einheiten des Albums, Welttourneen an der Seite von Genregrößen wie Metallica, Iron Maiden und Guns N’Roses sowie zahlreiche Auszeichnungen belegen den Erfolg der Waliser. Das britische Fachorgan ‚Q’ spricht sogar „von der besten britischen Metalband seit Dekaden“. Seit dem Erscheinen ihres zweiten Longplayers „Scream Aim Fire“ im Januar befinden sich Bullet For My Valentine auf Welttournee, die sie zwischen dem 21. und 29. November auch nach Düsseldorf, München, Wiesbaden und Berlin führen wird.

Außergewöhnliche Heavy Metal-Musik aus England fristet seit vielen Jahren eher ein Nischendasein. Seit Britpop und der nach wie vor aktuellen Welle der Nu-Wave-Bands verschreiben sich die meisten jungen britischen Musiker eher dem Indie- denn dem harten Sound schneidender Gitarren und brachialer Doublebass-Schlagzeug-Gewitter. Eine brillante Ausnahme bilden Bullet For My Valentine, 1999 unter dem Namen Jeff Killed John als Nirvana- und Metallica-Coverband gegründet. Über das walisische Bandförderungsprojekt ‚Pynci’ erhielten sie 2002 erstmals Gelegenheit, eigene Songs professionell aufzunehmen. Unmittelbar rissen sich die Plattenfirmen um die aufstrebenden Newcomer, deren Einflüsse im melodischen, aber schnell gespielten Heavy Metal von Iron Maiden, Machine Head und Slayer zu finden sind.

So stießen Matthew Tuck (Gesang, Gitarre), Michael Paget (Gitarre), Jason James (Bass) und Michael Thomas (Schlagzeug) von Anfang an auf viel Gegenliebe, begründeten sie doch die so genannte ‚New Wave of British Heavy Metal’, die in den letzten Jahren zunächst in Europa und schließlich weltweit auf viel Aufmerksamkeit stieß. Ihr im September 2005 veröffentlichtes Debütalbum „The Poison“ stieg prompt – und trotz seiner unverkennbaren Liebe zu harter, kompromissloser Musik – europaweit in die Charts. Trotz endloser Tourneen gelang es der Band, zahlreiche EPs mit neuem und unveröffentlichtem Material herauszugeben. Während einer Zwangspause Ende 2006, in der Sänger Matthew Tuck an den Mandeln operiert werden musste, folgten die Aufnahmen zu ihrem zweiten Album „Scream Aim Fire“. Erneut produziert von Metal-Altmeister Colin Richardson (Machine Head, Funeral For A Friend), zeigt dieses Werk Bullet For My Valentine von einer noch härteren, schnelleren und kompromissloseren Seite.

Ihr Talent liegt in der Präzision von Geschwindigkeit und druckvoller Dynamik, gekoppelt mit messerscharfen Riffs und außergewöhnlichen Melodien, die hängen bleiben und ihrer Urgewalt den nötigen harmonischen Kick verleihen. Entsprechend konnte „Scream Aim Fire“ die Erfolge des Erstlingswerks noch übertreffen. Die CD stieg sowohl in den englischen als auch den deutschen und amerikanischen Longplay-Charts bis in die Top 5. Seit Anfang des Jahres befinden sich Bullet For My Valentine auf einer fast zweijährigen Welttour, in deren Rahmen sie im November auch vier deutsche Konzerthallen mit ihrem brachialen Rock beehren werden.