Seite 1
Das Heavy Metal-Genre gehört anno 2008/09 zu den vitalsten Szenen der Rockmusik. Traditionsbands wie Iron Maiden oder Metallica schwingen sich zu immer neuen Erfolgshöhen auf, während die nächste Generation um Gruppen wie Disturbed, Korn oder Staind auf wachsende Fanscharen blickt. Zu ihnen zählen auch Five Finger Death Punch aus Los Angeles, über die das amerikanische Fachmagazin ‚Outburn’ schrieb: „Sie sind die ‚Cowboys From Hell’ für das neue Millennium.“ Hinter dieser Ehrung versteckt sich eine Referenz an das grandiose Pantera-Werk „Cowboys From Hell“, das viele Fachgazetten als eines der wichtigsten Metal-Alben der 90er bezeichnen. Hier knüpfen Five Finger Death Punch an: Mit ihrer griffigen und angriffslustigen Melange aus brutal-krachigen Metal-Passagen und stimmungsvoll melodiösem Alternative Rock bedienen sie die Anhänger harter Musik mit einem Sound, der den Zeitgeist repräsentiert und zugleich stark verwurzelt ist in den Traditionen des Heavy Metal. Trotz seiner kompromisslosen Härte wurde ihr Debüt „The Way of the Fist” zum Erfolg und verkaufte sich über 250.000 Mal. Im Frühjahr gastieren Five Finger Death Punch erstmals in Deutschland. Köln, Berlin, Hamburg, Wiesbaden und München sind vom 19. Februar bis 2. März die Stationen ihrer Tournee.
Alles begann 2005, als Gitarrist Zoltan Bathory mit einigen fertig geschriebenen Songs im Gepäck eine neue Band zusammenstellen wollte. Er rekrutierte vier erfahrene Musiker, die allesamt auf eine spannende Karriere zurückblicken: Den ehemaligen Ghost Machine-Frontmann Ivan Moody, ex-Deadsett-Bassist Matt Snell sowie Gitarrist Darrell Roberts und Drummer Jeremy Spencer, beide zuvor bei W.A.S.P. beschäftigt. Ihr Sound ist eine Mischung aus den zugänglichen, melodiösen Momenten eines druckvollen Alternative Rock, den sie mit der eruptiven Wut und temporeichen Brachialität zeitgenössischer Heavy Metal-Musik verbinden. Auf eine erste EP folgten in weniger als einem Jahr nach Bandgründung die Aufnahmen zu ihrem ersten Longplayer „The Way of the Fist“, damals noch ohne Plattenvertrag und auf eigene Rechnung. Mit unermüdlichem Engagement konnte das Quintett drei erfahrene Profis zur klanglichen Betreuung des Albums heran ziehen: Stevo Bruno (Mötley Crüe, Prong) und Mike Sarkisyan (Spineshank) produzierten, Logan Mader von Machine Head übernahm Mix und Mastering.
Seit Veröffentlichung des Albums im Sommer 2007 in den USA tourten Five Finger Death Punch u.a. mit Korn, Disturbed, Trivium, Atreyu, spielten auf diversen Metal- und Rockfestivals und schlossen unlängst ihre erste Headline-Tour durch Amerika ab. Verantwortlich für diesen Erfolg ist auch ihr treuer Fanclub. Die ‚Knuckleheads’, wie sich die Fans nennen, reisen den Kaliforniern nicht nur hinterher, sondern haben auch großen Anteil an den 250.000 verkauften Alben sowie den Top 10-Platzierungen ihrer ersten beiden Singles „The Bleeding“ und „Never Enough“.
Im Februar kommt der kantig-melodiöse Fünfer nun auf seine erste Headline-Tournee durch Europa, in deren Rahmen auch fünf Konzerte in Deutschland auf dem Programm stehen. Die amerikanische Presse sprach im Rahmen ihrer kürzlich absolvierten US-Tour von „einer neuen Zeitrechnung des Metal: Mehr Intensität geht nicht!“. Willkommen zur nächsten Generation des Heavy Metal!