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Seit rund zehn Jahren gehören HIM zu den erfolgreichsten Bands Skandinaviens. Mit ihrer euphorisierenden Melange aus emotionalen Liebesliedern und treibenden Metal-Elementen hat die Formation um den charismatischen Frontman Ville Vallo eine internationale Gefolgschaft rekrutiert, die sich ihnen hingebungsvoll verschrieben hat. Seit *HIM*s Megahit „Join Me (In Death)“ von 1999 stiegen fast alle Singles und Longplayer international in die Hitlisten. Allein in Deutschland notiert die Band zwei Alben, die die Spitzenposition erreichten, und je ein weiteres, das auf den Plätzen zwei, drei und vier landete. Nach längerer kreativer Schaffensperiode werden sich die Finnen im Februar mit ihrem neuen Studioalbum „Screamworks: Love In Theory And Practice“ zurückmelden. Im Anschluss, am 8. und 10. März, beehren HIM für zwei exklusive Konzerte die deutschen Fans in Hamburg und Dortmund.
HIM verbinden künstlerische Individualität mit einem beeindruckenden Massen-Appeal. Von Anfang an versteht sich das Quintett auf künstlerische Authentizität in Verbindung mit einem sendungsbewussten medialen Auftritt. Das demonstriert auch ihr Markenzeichen, das ‚Heartagram’. Hierbei verbindet sich ein stilisiertes Herz mit einem Pentagramm, um die tiefe Verwurzelung in der Schönheit der Liebe und der Dunkelheit der menschlichen Existenz zu gleichen Teilen darzustellen. Mittlerweile ziert dieses Emblem zahllose Hautflächen als Tätowierung, so auch von Prominenten: U.a. ließen sich Sängerin Kelly Osbourne und Schauspieler Bam Mergera das ‚Heartagram’ stechen.
Diese große internationale Verehrung kommt nicht von ungefähr. Bereits mit der ersten Single ihres zweiten Albums, „Join Me (In Death)“ vom 1999er Album „Razorblade Romance“, gelang ihnen der internationale Durchbruch. Allein in Deutschland hielt sich die Single 23 Wochen, das Album sogar sagenhafte 58 Wochen in den Charts, davon allein fast zwei Monate auf der Spitzenposition. Auch die Nachfolger „Deep Shadows And Brilliant Highlights“ (2001), „Love Metal“ (2003), „Dark Light“ (2005) und „Venus Doom“ (2007) stiegen allesamt in die deutschen Top 5 der Longplay-Charts. Seit „Dark Light“ haben HIM zudem den amerikanischen Kontinent erobert – auch hier notierten die letzten beiden Werke hoch in den Hitlisten.
Gründe für diesen anhaltenden Erfolg gibt es viele. Da ist die subtil surreale Aura ihres Frontmanns Ville Vallo, der mit den Themen Liebe und Tod, Nähe und Distanz, Wärme und Weltschmerz optisch wie lyrisch so behände spielt wie ein wahrer Virtuose gegensätzlicher Emotionen. Da ist ihr brillant austarierter Sound zwischen kantigen Metal-Versatzstücken und grandiosen Melodie-Entwürfen. Und da ist die künstlerische Finesse von *Vallo*s Bandmitstreitern Mikko Viljami Lindström (Gitarre), Mikko Heinrik Paananen (Bass), Jani Purttinen (Kayboards) und Mika Kristian Karppinen (Drums).
Seit Herbst befinden sich HIM in Los Angeles im Studio, um das mit Spannung erwartete, achte Studioalbum „Screamworks: Love In Theory And Practice“ fertigzustellen. Es soll wieder deutlich rauer und kantiger klingen als ihre letzten Arbeiten. Dank einer längeren Periode der Selbstfindung sei die Band wieder deutlich näher an ihren Wurzeln.