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KoRn revitalisierten ein ganzes Genre, das zu Beginn der 90er als höchst uncool galt: Heavy Metal. Mit ihrem neuen Sound avancierten KoRn zu den wichtigsten Protagonisten des Genres. Mehr als 35 Millionen verkaufte Tonträger und zwei Grammys untermauern ihre innovative Kraft. Dieses Potenzial zeigt sich auch auf ihrem mittlerweile elften Album „Paradigm Shift“, das im Oktober erschien. Mit Rückkehrer Brian „Head“ Welch an ihrer Seite besinnen sich KoRn auf ihre alten Stärken und eröffnen gleichzeitig ein neues Kapitel ihrer Karriere. Dieses dürfen die deutschen Fans im Mai erleben: Am 6. Mai spielen KoRn ein exklusives Deutschland Konzert im Kölner Palladium.

Sie sind Vollblutmusiker seit Kindesbeinen. Sänger Jonathan Davis, die Gitarristen James „Munky“ Shaffer und Brian „Head“ Welch, Bassist Reginald „Fieldy“ Arvizu und Drummer David Silveria begannen ihre musikalische Laufbahn bereits als Teenager. Shaffer, Arvizu und Welch spielten bereits zusammen, und auch der damals 13-jährige Silveria war Mitglied eines gemeinsamen Bandprojektes. Als man ihnen den charismatischen, mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz gesegneten Sänger Jonathan Davis empfahl, waren KoRn geboren. Schnell fand das Quintett eine gemeinsame künstlerische Sprache. Gelangweilt von den aktuellen Rockklängen einerseits und vom Dasein als enttäuschter Jugendlicher in einem Vorort andererseits, schufen sie einen neuen Sound des Widerstands: Sie vermengten die Wut und Wucht brachialer Metal-Musik mit tief tönender Düsternis. Verbunden mit expressionistischen Ausbrüchen in Richtung HipHop, Hardcore und Noiserock schufen KoRn auf diese Weise ein neues Genre.

Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erzeugte 1994 ein gewaltiges Interesse an diesem wütenden Echo. Die Nachfolger„Life Is Peachy“ (1996), „Follow The Leader“ (1998), „Issues“(1999), „Untouchables“ (2002), „Take A Look In The Mirror“ (2003), „See You On The Other Side“ (2005) demonstrierten nicht nur ihre enorme Schaffenskraft, sondern stehen ebenso für den ungebremsten Erfolg von KoRn: nahezu jedes Album erreichte die Top 3 der US-Charts.

Im Jahr 2005 stieg Brian „Head“ Welch aus und KoRn arbeiteten als Quartett weiter. 2007 ersetzte Schlagzeuger Ray Luzier David Silveria. Es folgten die Alben „Untitled“ (2007), „Korn III: Remember Who You Are“ (2010) und „The Path Of Totality“ (2010), das selbst die eingefleischten Fans überraschte. Es wich deutlich vom bisherigen Stil ab, da sie für die Produktion zahlreiche Kollaborationen mit jungen DubStep-Produzenten eingegangen waren. Das Ergebnis war eine einzigartige, aufregende Melange aus Metal, Dance- und kantigen DubStep-Sounds. 

2012 wurden die Zuschauer des Carolina Rebellion Festivals Zeugen einer triumphalen, tränenreichen Reunion, als Brian „Head“ Welch seinen legendären Part im Song „Blind“ zum Besten gab. Nach Heads Rückkehr begab sich die Band Anfang 2013 zusammen mit Produzent Don Gilmore (Linkin Park, Three Days Grace) ins Studio. Ohne dass man sich vorher abgesprochen hatte, war man sich doch einig, was das gemeinsame Ziel sein sollte: die beste Platte ihrer Karriere schreiben. Das Ergebnis auf „Paradigm Shift“ sind elf Songs, die den so einzigartigen, ursprünglichen KoRn Sound mit neuen Elementen kombinieren. Für Bassist Fieldy das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit: „Wir spielen schon seit so vielen Jahren zusammen und haben es trotzdem geschafft, uns gegenseitig herauszufordern und gleichzeitig immer noch nach KoRn zu klingen.“