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    Newton Faulkner ist ein echtes Ereignis: Der gerade mal 24-jährige Gitarrenvirtuose und überwältigende Sänger benötigte nur ein einziges Album, um sich europaweit in die Herzen von Folk- und Pop-Fans zu spielen. In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, stieg sein erstes Werk „Hand Built By Robots“ in die Top 50 der Charts, in seiner Heimat England belegte es mehrere Wochen die Spitzenposition. Parallel gelang ihm sogar der erfolgreiche Einstieg in den US-amerikanischen Markt. Am 25.09. erscheint sein zweites Album „Rebuilt By Humans“. Kurz darauf tritt er eine ausgiebige Welttournee an, in deren Rahmen er zwischen dem 17. und 19.11. auch für drei Konzerte in Deutschland Halt macht. Dabei wird er Köln, Berlin und Hamburg mit seinem außergewöhnlichen Stil verzaubern.

    Dass Sam Newton Battenberg Faulkner, am 11.01.1985 in Reigate/Surrey geboren, eine vielversprechende Karriere als Musiker vor sich haben würde, zeichnete sich bereits früh ab. Schon als Kind brachte er sich selber Schlagzeug und Piano bei; als die Fortschritte auf den Instrumenten nicht genug Erfolge zeitigten, wechselte er zur akustischen Gitarre, der er bis heute treu geblieben ist. Bereits als 13-Jähriger erhielt er ein Stipendium für die renommierte ‚Italia Conty Academy’, mit 16 wechselte er auf die ‚Academy of Contemporary Music’ in Guilford, eines der angesehensten Institute für populäre Musik. Mit 18 Jahren hatte Newton Faulkner bereits sein Diplom mit Auszeichnung in der Tasche.

    Gründe für diese frühen Erfolge finden sich neben seiner bemerkenswert eindringlichen Stimme in seinem Gitarrenspiel: Faulkner ist ein Meister des Tappings, bei dem die Saiten nicht nur mit der rechten Schlaghand, sondern auch mit der linken Akkordhand angeschlagen werden – und dies häufig gleichzeitig. Hierdurch entsteht ein außergewöhnlich perkussives, schnelles und reichhaltiges Klangbett, das eher nach einem ganzen Gitarrenorchester als nach einem Solisten klingt. In dieser Spezialdisziplin zählt Faulkner trotz seiner Jugend schon jetzt zu den weltweit größten Virtuosen. Auch hierdurch entwickelt sich jedes seiner Konzerte zu einem wahren Ereignis, einer brillanten Mischung aus Technik, Gefühl, Kraft, Intimität, Ausdrucksstärke und spontanen Momenten guter Jam-Sessions.

    Der Grundstein für die musikalische Offenheit Faulkners, die sich auch in seiner heutigen Solo-Musik zeigt, wurde Anfang des Jahrtausends in der Funkrock-Band Half a Guy gelegt, die mit einem recht eigensinnigen Fusion-Sound zu einem Gesprächsthema unter britischen Musikern wurde. 2005 entschied sich Newton Faulkner sodann, es allein zu probieren. Innerhalb kürzester Zeit ergatterte er einen Plattenvertrag bei EMI Music. Und kaum, dass sein Debüt „Hand Built By Robots“ 2007 erschien, war seine Zeit als Geheimtipp vorbei: Platz 1 in England, Konzerte in ganz Europa und die ersten Anfragen aus den USA führten dazu, dass der hübsche junge Mann mit den markanten, rückenlangen Dreadlocks seitdem ununterbrochen durcharbeitet.

    Vorläufiger nächster Höhepunkt wird sein Ende September erscheinendes zweites Album „Rebuilt By Humans“ – das, wie der Titel bereits verspricht, eine nahtlose Fortsetzung seiner Kompositionskunst ist, mit der er uns bereits auf dem Debüt verwöhnte. Spätestens dann dürfte Faulkner endgültig in die globale Oberliga der Songwriter aufsteigen.

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