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Nach seinen euphorischen Solokonzerten kehrt Folkrock-Ikone James Taylor jetzt mit einer exzellenten Begleitband nach Europa zurück. Der Performer, dessen Songzyklus die Fans schon seit vier Jahrzehnten fasziniert, präsentiert seine größten Erfolge und die Titel seines neuesten Albums „Covers“ inmitten einer Formation von herausragenden Instrumentalisten und Vokalisten wie Steve Gadd, Larry Goldings, Jimmy Johnson, Michael Landau, Kate Markowitz, Arnold McCuller und Andrea Zonn. Musikalische Genialität und bestes Entertainment prägen die Auftritte von James Taylor mit seiner „Band der Legenden“.
Die neue CD, für die Taylor zwei Grammy-Nominierungen erhielt, enthält seine Versionen von Klassikern der 50er, 60er und 70er, darunter Buddy Holly, die Temptations, Leonard Cohen und Eddie Cochran. Herausragend dabei seine Interpretation der Soulhymne „Knock On Wood“ und des Tom Wait-Songs „Shiver Me Timbers“.
Auf James Taylor scheint der Begriff des Singer/Songwriters genau zugeschnitten zu sein. Mit seinem sanften Gesangsstil, seiner sensiblen Akustikgitarre und seinen einfühlsamen Songs hat er die Gefühle seiner Generation und die Stimmungslage vieler Menschen immer wieder getroffen. Der fünffache Grammy-Gewinner mit einer Gesamtauflage von mehr als 40 Millionen hatte bisher 20 Alben veröffentlicht, die einen Bogen von den frühen 70er Jahren bis zu der letzten CD „One Man Band“ spannten. „Fire and Rain“, „Sweet Baby James“, „You’ve Got A Friend” und „Handy Man” sind einige seiner legendären Songs, absolute Klassiker. Jeder Rockfan hat sie in seiner Sammlung, wie alle Taylor-Werke scheinen sie ihren unvergleichlichen Charme nie zu verlieren.
Gefördert von seinem Vater, einem Medizin-Professor aus Boston, bekamen James und seine Geschwister Kate, Alex und Livinstone Gitarren-, Geigen- und Klavierunterricht. Gutbehütet wuchs er in einem liberalen Elternhaus auf der idyllischen Ferieninsel Martha´s Vineyard auf. Diese „komfortable Neurose, die er mit der Intensität eines blinden, schwarzen Bluesinterpreten besang, sollte für den introvertierten Künstler Triebfeder seines gesamten künstlerischen Schaffens werden,“ schrieb die US-Musikzeitschrift „Rolling Stone“.
Mit 18 gründete Taylor in New York mit seinem Freund Danny Kortchmar seine erste Band, die „Flying Machine“. Er schrieb unablässig Songs, dennoch stagnierte die Bandkarriere. James glaubte seine Probleme mit Heroin lösen zu können. Er entkam der Drogenhölle Manhattan durch eine Flucht nach London. Nach einer erfolgreichen Entziehungskur erschien 1970 das brillante Album „Sweet Baby James“ – produziert von Peter Asher (Peter & Gordon) – mit der Anti-Drogen-Hymne „Fire and Rain“. Das melancholische Werk spiegelte exakt den Gemütszustand und die psychischen Probleme der Woodstock-Generation wider: Freiheit, Frieden, sexuelle Offenheit, aber auch Unsicherheit, Willensschwäche und Flirt mit dem Suizid.
Popularität und Rampenlicht setzten Taylor dennoch phasenweise außerordentlich zu. Er trat nur sporadisch auf, zog sich ins Privatleben zurück, heiratete die populäre Interpretin Carly Simon, eine Ehe, die wenig später scheiterte. Dennoch erreichten die in Abständen erscheinenden Taylor-Alben alle Platin- und Goldstatus, ein Beweis seiner ungebrochenen Popularität. Mit „That’s Why I’m Here” (1985), „Never Die Young” (1988) und „Hourglass” (1997) kehrte er zu seinen Folk- und Country-Wurzeln zurück. Der Erfolg und die Zuneigung seiner Fans haben James Taylor stets begleitet.