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    Das schwedische Sextett The Soundtrack of Our Lives gehört zu den außergewöhnlichen Rockkünstlern der Gegenwart – optisch, klanglich und in ihrer gesamten Außenwirkung. Sie folgen ausschließlich ihrem eigenen Gefühl, ihrer persönlichen künstlerischen Vision. Auf diese Weise schufen sie nicht nur einige der heißblütigsten Rockalben der skandinavischen Szene, sondern erlangten eine internationale Akzeptanz, die Fans überall auf der Welt zusammenschweißt zu einem inneren Zirkel der ‚musikalisch Erleuchteten’. Mit jedem ihrer sechs Studioalben erweiterten sie ihren eigenen Klangkosmos, wofür man sie mit zahlreichen internationalen Musikpreisen bis hin zu einer Grammy-Nominierung ehrte. Ihr im April erschienenes Doppelalbum „Communion“ knüpft an diese Tradition nahtlos an. Im Zuge ihrer Welttournee kommen The Soundtrack of Our Lives im November für vier Konzerte nach Deutschland. Dabei gastieren sie in Berlin (20.11.), Hamburg (21.11.), Köln (22.11.) und München (23.11.).

    Schon bevor sich The Soundtrack of Our Lives 1995 gründeten, gehörten die beiden Köpfe, Sänger Ebbot Lundberg und Gitarrist Ian Person, zu den bekanntesten Rockmusikern Schwedens. Ihre frühere Band Union Carbide Productions galt in ganz Europa als „Sweden’s Most Exciting Rock Machine“, wie Medien wiederholt schrieben. Zwei Jahre nahm die Suche nach geeigneten Mitstreitern in Anspruch, währenddessen das erste Album „Welcome To The Infant Freebase“ entstand, das in ihrer Heimat bereits auf viel Beachtung stieß. 1997 waren sie komplett und sind in dieser Besetzung bis heute aktiv. Neben Lundberg und Person stießen Drummer Fredrik Sandsten, Bassist Kalle Gustafsson Jerneholm, der zweite Gitarrist Matthias Bärjed sowie Keyboarder und Arrangeur Martin Hederos hinzu.

    Mit jedem weiteren Album nahm ihre internationale Popularität zu. Mit „Behind The Music“ von 2001 schafften sie den Sprung in die USA, wo das Album für einen Grammy nominiert wurde. Seit einer gemeinsamen Nordamerika-Tour mit Oasis im Jahr 2003 gehören sie auch dort zu einer festen Größe. Die Einzigartigkeit von The Soundtrack of Our Lives liegt in der Vielzahl der Einflüsse und Darstellungsformen. Frontmann Ebbot Lundberg, schon optisch eine kuriose Mischung aus Hippie und Punkrocker, der zumeist in langen wallenden Roben auftritt, geriert sich wie ein Guru, der das Publikum gern zu kollektiven Aktionen wie Hinlegen, Schreien oder Hüpfen animiert. Dazu liefert die Band einen höchst spannenden, facettenreichen Sound zwischen Psychedelic und Space Rock, 60s-Pop und Rock’n’Roll-Attacken.

    Erneuter Beleg für ihre Ausnahmestellung ist das aktuelle Doppelalbum „Communion“: 24 lustvoll herausgespielte, stilistisch raumgreifende Songs voller Leidenschaft und Hingabe, die sich jeder Kategorisierung entziehen und von einer Band berichten, die wie eine unmissverständliche Einheit ihren eigenen Stilen und Werten treu bleibt. Dass die Konzerte zu dieser Platte erneut ein so wildes wie spannendes Ereignis werden dürften, liegt auf der Hand.

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