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Aus Austin/Texas stammt das mitreißende Quartett The Sword, das sich seit 2003 einen bedeutenden Namen in der Heavy Metal-Szene erspielt hat. Dabei rekrutieren sie Fans aus fast allen Spielarten harter Musik, denn es gelingt ihnen, Stilistiken wie Doom und Stoner Metal, Alternative und Hard Rock zu einem eigenständigen Amalgam harter Musik zu formen. Diese Alleinstellungsmerkmale dürften sich noch verdichten, wenn am 24. August weltweit ihr drittes Album „Warp Riders“ erscheint. Dies ist zugleich ihr erstes Konzeptalbum, bei dem Musik, Texte, Optik und Videos miteinander korrespondieren und die großen Fragen unserer Gesellschaft erörtern. Zwischen dem 09. und 23. November stellen The Sword dieses derb peitschende Kunstwerk erstmals in Deutschland live vor. Stationen ihrer Tour sind Hamburg, Berlin, München und Köln.
Seit fast zehn Jahren schrieb Gitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent John ‚J.D.’ Cronise bereits Songs, bevor er 2003 The Sword gründete. Zuvor hatte er in zahlreichen Bands gesungen, die ihm aber allesamt nicht hart und radikal genug waren. In Gitarrist Kyle Shutt, Bassist Bryan Richie und Drummer Trivett Wingo, damals bereits lokale Größen in der Rock-Szene Austins, fand er die geeigneten Mitstreiter. Nach ersten Demos und kleinen Tourneen spielten sie 2005 auf dem international renommierten ‚South By Southwest’-Festival. Als Folge dieser Show erhielten sie einen Plattenvertrag bei dem New Yorker Label Kemado Records, bei dem The Sword bis heute unter Vertrag sind.
Bereits im folgenden Frühjahr erschien ihr Debüt „Age of Winters“, das die Metal-Szene höchst wohlwollend aufnahm. Ihre so wüste wie wütende Mischung aus hartem Alternative und Stoner Rock, brachialem Doom Metal, zerstörerischem Sludge Metal sowie einer starken Traditionsverbundenheit mit klassischem Hardrock brachte ihnen zahlreiche Vergleiche mit Black Sabbath ein. Fachmagazine sahen in The Sword sogar würdige Erben dieser wohl größten aller Hardrock-Bands der Geschichte – nicht zuletzt, weil John Cronises Gesang zuweilen deutlich an die Shouts von Ozzy Osbourne erinnert.
Mit dem zweiten Album „Gods Of The Earth“ gelang ihnen 2008 der Sprung über den Atlantik – zum einen kommerziell, indem sich das Album in vielen Magazin-Jahrespolls unter den 50 besten Platten des Jahres wiederfand, zum anderen auch geografisch, denn zwischen Sommer 2008 und Frühjahr 2009 waren The Sword gleich drei Mal in Europa auf Tournee, davon zwei Mal als Support für Metallica, die ebenfalls erklärte Fans der Band sind.
Nach dieser Tour-Offensive zogen sich die Vier zurück und arbeiteten fieberhaft an dem nächsten Werk. Jenes sollte den bislang größten künstlerischen Schritt für die Band bedeuten. John Cronise, der für alle Texte und einen Großteil der Song-Grundlagen verantwortlich zeichnet, entwickelte auf der Basis einer Science-Fiction-Novelle ein Konzept-Album. Auf dem am 24. August erscheinenden Longplayer „Warp Riders“ steht nun ein ferner Planet im Mittelpunkt, dessen eine Seite ständig im Tag liegt, während die andere Hälfte von ewiger Nacht beherrscht wird. Auf dieser Grundlage werden Themen wie die Dehnbarkeit von Zeit, die Abhängigkeit aller Lebewesen vom Licht, aber auch die Frage nach der Zukunft unseres Heimatplaneten erörtert. Damit haben The Sword ein gewaltiges Opus geschaffen, das in Verbindung mit dem Cover-Artwork und mehreren Videoclips, die in Kürze erscheinen, ein vielschichtiges audiovisuelles Erlebnis darstellt. Auf die Live-Umsetzung dieses Ereignisses darf man also sehr gespannt sein.