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In ihrem verflixten siebten Jahr geht die amerikanische Rockband The Used mit ihrem neuen Album Artwork auf Tour und bringt den energischen Screamo-Sound (Wortmix aus engl. „scream“ und „emotional hardcore“) wieder zurück auf Deutschlands Bühnen. Auf nur vier Gigs zelebrieren The Used – mit dem Wunsch nach musikalischer Veränderung und mit neuem Produzenten an ihrer Seite – ihre ganz persönliche Klang-Art: von aggressivem, rebellischem Thrashing bis hin zu verzückenden, pop-ähnlichen Mitsing-Melodien. „Die erste US-Single Blood On My Hands bringt alles, was The Used ausmacht, auf einen Nenner“, erklärt Sänger Bert McCracken.

Rockfans können sich also auf einen heißen Event-August freuen, denn wenn Leadsänger Bert McCracken mit seinen authentischen, mitreißenden Gefühlsausbrüchen auf der Bühne den Massen einheizt, wird gerockt bis zur Besinnungslosigkeit. The Used sind seit ihrer Gründung im Jahre 2001 reifer geworden, keinesfalls aber stiller. Damals formierten Gitarrist Quinn Allman und Bassist Jeph Howard (Drummer Dan Whitesides stieß 2006 dazu) mit Sänger Bert McCracken The Used – der Anfang einer Erfolgsgeschichte war geschrieben.

Mit ihrem dritten Album Lies For The Liars von 2007 waren The Used zuletzt mit der „Taste Of Chaos“-Tour unterwegs. 2008 begannen sie – erstmals mit Produzent Matt Squire („Panic At The Disco“, „Taking Back Sunday“) – mit der Arbeit an ihrem neuen Werk los, das einen anderen Anstrich bekommen sollte. Gitarrist Quinn Allman: „Es ist, wie sich von seiner Freundin zu trennen. Nicht, weil du sie nicht mehr liebst, sondern weil du das Bedürfnis hast, etwas ganz anderes auszuprobieren.“ Bert McCracken ergänzt: „Wir wollten etwas anderes machen und auch anders klingen.“

Den Sound von Artwork nennen sie „Gross Pop“ (engl. „gross“ = roh, grob, unfein!) – zwölf Songs voller eingängiger Hooks und packender Melodien. Lieder wie Cut Yourself finden spielerisch Balance zwischen wütenden Gitarrensounds und stilleren Piano-Parts. „Das Album ist ernsthafter als seine Vorgänger“, sagt Quinn Allman. „Die Musik versucht nicht, sich aufzuspielen. Sie ist das, was sie ist. Ich glaube, unsere Fans werden das sehr gut verstehen.“