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The Tragically Hip sind in ihrer Heimat seit über zwei Jahrzehnten eine Rock-Institution. Mit ihrer Melange aus stimmungsvollen Kompositionen, cleveren Texten und sympathischer Aufrichtigkeit hat das Quartett aus Kingston/Ontario ständig an seiner Ausnahmestellung gefeilt. Einfach pure gute Musik: Das ist die Kraft, mit der sich The Tragically Hip an die Spitze der kanadischen Rockszene setzten. Acht ihrer Alben stiegen von Null auf Eins in die kanadischen Charts, ein landesweiter Rekord. Nachdem Anfang des Jahres ihr 14. Album „We Are The Same“ erschien, kommen sie im November zu einer Stippvisite nach Deutschland: Am 22. November spielen sie ein exklusives Showcase im Kölner Luxor.
The Tragically Hip leben seit ihrer Gründung 1983 die Werte eines authentischen kanadischen Daseins vor. Die Offenheit in ihrem Schaffen, die Ehrlichkeit ihrer Texte sowie ihr Bedürfnis, sich um besondere Musik zu bemühen, machte die Band zu einer der erfolgreichsten Formationen Kanadas. Die Fans sehen in ihnen Gleichgesinnte, keine abgehobenen Rockstars. Sie sprechen einer ganzen Nation aus der Seele und treffen dabei den Ton der Popcharts ebenso wie den aufrechter Rockmusik.
Vor über 20 Jahren spielten sich The Tragically Hip in die Herzen und Hitlisten ihrer Landsleute. Entdeckt wurden sie Mitte der 80er in der ‚Horseshoe Tavern’ in Toronto vom Iron Maiden-Sänger Bruce Dickinson, der ihnen ihren ersten Studioaufenthalt vermittelte. Ihr Debüt „The Tragically Hip“ konnte Achtungserfolge erzielen. Gleich mit dem zweiten Album „Up To Here“ von 1989 folgte der nationale Durchbruch. Seitdem gehört die Band zu Kanada wie Bruce Springsteen zu Amerika. Sie sind Mitglied der kanadischen Hall of Fame, bekamen einen Sonderpreis des Royal Conservatory of Music verliehen, und konnten in den letzten 20 Jahren phänomenale 14 Juno Awards – das kanadische Pendant zum Grammy – abräumen.
Mit Kontinuität arbeiten sich die fünf Mitglieder Gordon Downie (Gesang, Gitarre), Rob Baker (Gitarre), Paul Langlois (Rhythmusgitarre), Johnny Fay (Drums) und Gord Sinclair (Bass) seither durch ein Oeuvre aus ausgezeichneten Melodien, stimmigen Songs und einer gesunden Mischung aus Rock und Pop. Nie gab es einen kommerziellen oder künstlerischen Einbruch, die Besetzung blieb konstant, ihre Ambitionen bekamen eine immer größere Plattform. So veranstaltet die Gruppe seit 1992 das „Another Roadside Attraction“-Festival, auf dem sie mit vielversprechenden Newcomern durch Kanada touren. Nach Deutschland zieht es die Formation eher selten. Umso erfreulicher ist ihr Besuch im November in Köln. Ein Konzert, das man sich nicht entgehen lassen sollte – denn so viel Ehrlichkeit auf der Bühne sieht man nicht oft.