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Kein anderes Musikepos der Moderne hat die Massen so nachhaltig bewegt wie „The Wall“ von Roger Waters, dem Mitbegründer und vorrangigen Songschreiber von Pink Floyd. Die wenigen aufsehenerregenden, multimedialen Aufführungen der Originalproduktion haben zum Mythos ebenso beigetragen wie der einzigartige Erfolg des Konzeptalbums, das sich mehr als 40 Millionen Mal verkaufte und Klassiker wie „Comfortably Numb“, „Another Brick In The Wall“, „Mother“, „Run Like Hell“ und „Young Lust“ hervorbrachte.
Jetzt haben zahlreiche Fans endlich Gelegenheit, das bahnbrechende Meisterwerk original und live zu erleben. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung von „The Wall“ präsentiert Roger Waters, das kreative Genie der musikalischen Pioniertaten von Pink Floyd, sein monumentales Projekt auf Tour. Die Reproduktion des epochalen Rockdramas über Entfremdung und Transformation enthält überarbeitete Fassungen aller Songs und sämtliche Elemente der Originalproduktion, die mit Hilfe der heutigen Technik aktualisiert wurden.
In Deutschland wird Roger Waters „The Wall“ im Juni 2011 nach Mannheim, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und München bringen. Tickets sind bei Eventim www.eventim.de, 01805-570000 (0,14 Euro/Min., Mobilfunktarife max. 0,42 Euro/Min.) und allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. In den USA schlug die Ankündigung des sensationellen Projektes enorme Wellen. Innerhalb weniger Stunden waren mehr als 500.000 Tickets für die Stationen der Tour in Nordamerika vergriffen. Aufgrund der großen Nachfrage finden in Deutschland Zusatzkonzerte in Mannheim, Hamburg, Berlin und München statt.
Obwohl kaum ein Werk der populären Musik vergleichbare Anerkennung und Aufmerksamkeit erlangt hat, wurde „The Wall“ ursprünglich wegen seiner Komplexität nur 30 Mal in lediglich vier Städten – Los Angeles, New York, London und Dortmund – aufgeführt. Eine gigantische Zugabe gab es 1990 auf dem Potsdamer Platz, wo mehr als eine halbe Million Menschen dem Spektakel beiwohnten. 1982 inszenierte Regisseur Alan Parker „The Wall“ als metaphorischen Musikfilm, dessen Drehbuch Roger Waters schrieb.
Die Tourneeversion von „The Wall“ wird alle Produktionsteile und Spezialeffekte enthalten, die schon die Erstaufführung zu einem Ausnahme-Erlebnis machten. Herzstück der Show ist eine 73 Meter breite und knapp 11 Meter hohe Mauer, die in der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. In Kollaboration mit dem ursprünglichen Karikaturisten und Bühnenbildner Gerald Scarfe hat Roger Waters neue graphische Elemente, Videos, Projektionen und Animationen zur Illustration der Musik kreiert, um „The Wall“ so aktuell und atemberaubend wie vor dreißig Jahren zu präsentieren. Die Entwicklung der Projektionstechnik ermöglicht heute eine Nutzung der gesamten überdimensionalen Mauerbreite. Natürlich dürfen weder das abstürzende Kampfflugzeug noch die gigantischen, aufblasbaren Puppen fehlen.
Mit „The Wall“ erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink, der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau. Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten Zyklus des Gefangenseins suggerieren.
Die New York Times bezeichnete „The Wall“ 1980 als „Meilenstein der Rockgeschichte und Maßstab, an dem sich alle künftigen Rockspektakel messen müssen“. An dieser Bewertung hat sich grundsätzlich nichts geändert.
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ROGER WATERS – THE WALL 2010/11
Die Geschichte
Am 8. August 1977 ging Roger Waters, Bassist und Hauptsongtexter von Pink Floyd, im Olympiastadion von Montreal als ein anderer Mensch von der Bühne. Es war die letzte Show einer aufreibenden Nordamerika-Tour zu ihrem aktuellen Album Animals. Ihren Status als eine der erfolgreichsten Rockbands der Geschichte, den sie im Jahr 1966 erwarb, sicherte sich die Gruppe durch millionenfach verkaufte Alben wie „The Dark Side of The Moon“ (1973) und „Wish You Were Here“ (1975).
Infolge der enormen Charterfolge wurden die Shows, insbesondere in Nordamerika, zu riesigen Spektakeln mit bombastischer Inszenierung. Doch jetzt schrien und kreischten überdrehte Fans während der Auftritte ununterbrochen. Ein Verhalten, das die nachdenkliche Atmosphäre vorangegangener Tourneen zerstörte. Diese Entwicklung war neben der Tatsache, dass jede Menge Feuerwerkskörper in die Menge geschleudert wurden, Grund für eine zunehmende Frustration Waters‘, der daran Anstoß nahm, dass niemand mehr den Songs zuzuhören schien. Schließlich begann er, die unpersönliche Atmosphäre dieser Events zu hassen.
Das Schlüsselerlebnis hatte er bei der letzten Show, wo die Menge ungewöhnlich laut war. ‚Ich war auf der Bühne und in der ersten Reihe stand ein Typ, der den ganzen Abend über ununterbrochen schrie‘, erinnert sich Waters. ‚Am Ende rief ich ihn zu mir und als er nah genug war, spuckte ich ihm ins Gesicht. Ich war selbst geschockt über mein Verhalten und dachte: „Warte mal. Das ist falsch. Ich hasse das alles.“‘
Der Vorfall schlug eine dunkle Saite in Waters‘ Psyche an. Er versuchte, seine Entfremdungsgefühle in seine eigene Kindheit zurückzuverfolgen; sein Gefühl der Einsamkeit durch den Tod seines Vaters während des Krieges, die Tyrannei seiner Schulzeit und das Zerbrechen seiner Ehe.
Pink Floyd: The Wall
Die Aufnahmen von Pink Floyds The Wall dauerten von 1978 bis fast zur Veröffentlichung im November 1979. Seitdem ist es das Symbol einer kraftvollen und düsteren Rockoper geworden.
Das fertige Album erzählt eine verzweifelte Geschichte über Isolation und Angst, weitaus komplexer als alles, was Waters zuvor geschaffen hatte. Es ist unumgänglich, das Werk als teilweise autobiographisch anzusehen: Pink, die Hautfigur, ist ein erfolgreicher Rockstar, der während einer Tournee mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Das veranlasst ihn, sein ganzes Leben zu überdenken und er beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Jeder Stein steht für etwas, was sein Leiden verursacht hat: eine erdrückende, überbehütende Mutter, grausame Schullehrer, eine untreue Ehefrau und einfältige Groupies. Pink stellt sich vor, in die Position eines faschistischen Diktators erhoben zu werden und die Zuschauer wären seine gehorsamen Anhänger. Auf dem Höhepunkt des Geschehens stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt endlich zu bröckeln. Sobald sie jedoch eingestürzt ist, beginnt sich langsam eine andere zu errichten und suggeriert in einem trostlosen Ausklang einen immerwährenden Zyklus der Gefangenschaft.
Das Album enthält auch Pink Floyds erste Single in 12 Jahren, den weltweiten Nummer-Eins-Hit ‚Another Brick In The Wall, Part Two‘.
The Wall Live 1980-81
Auf der Bühne war The Wall die bis dahin überwältigendste Show von Pink Floyd. Sie wurde ausschließlich in Hallen aufgeführt, im Februar in Los Angeles und New York und im August 1980 in London. Wiederholt wurde sie im Februar 1981 in Dortmund und im Juni 1981 in London. Das Werk vereinigte gekonnt alle Aspekte des Rocktheatergenres. Vor den Augen des Publikums wurde eine Mauer aus hunderten von Pappziegelsteinen errichtet, die bis zum Ende der ersten Hälfte ca. 12 Meter hoch war und die gesamte Breite des Zuschauerraums durchzog.
Zur Show gehörten außerdem ein abstürzendes Sturzkampfflugzeug, eine kreisförmige Leinwand, auf die skurrile Animationen von Gerald Scarfe projiziert wurden. Drei 35-mm-Projektoren, die in horizontaler Konfiguration verwendet wurden, schufen ein Triptychon animierter Bilder auf der Mauer. Außerdem wurden in Schlüsselszenen drei gigantische Puppen verwendet, die die Bösewichte des Werkes darstellten: ein ca. 8 Meter hohes Modell des Schullehrers, ein kleineres der Ehefrau und die aufblasbare Mutter. In die Vorderseite der Mauer wurde eine Szene integriert, die das Motelzimmer zeigt, in dem Pink komatös vor einem Fernseher sitzend, einen alten Kriegsfilm ansieht.
Doch was Waters an der gesamten Produktion am besten gefiel war, dass sie angenehmerweise in bestuhlten Arenen aufgeführt wurde. „Ich lief die gesamte obere Sitzreihe am Ende der Arena ab. Mein Herz schlug wie wild und mir liefen Schauer den Rücken rauf und runter. Ich fand es fantastisch, dass die Zuschauer von jedem Platz aus etwas sehen und hören konnten.“
Im Jahr 2000 wurde eine Doppel-CD der Live-Aufzeichnungen der Originalshows veröffentlicht, mit dem Titel Is There Anybody Out There: The Wall Live
The Wall in Berlin 1990
Nach seiner plötzlichen Trennung von Pink Floyd und der Veröffentlichung des prophetischen Albums „The Final Cut“ im Jahr 1983 brachte Roger Waters zwei Soloalben heraus, „The Pros And Cons of Hitch-Hiking“ 1984 und „Radio KAOS“ 1987, bevor er The Wall im September 1990 für ein Benefizkonzert im gerade erst wiedervereinten Berlin noch einmal zum Leben erweckte. Ziel des Konzerts war es, Geld für den Memorial Fund For Disaster Relief zu sammeln. Die Wohltätigkeitsorganisation hat sich zur Aufgabe gemacht, fünf Pfund für jedes Opfer des Zweiten Weltkriegs zu sammeln und damit Hilfe bei Naturkatastrophen in aller Welt zu leisten. Mit mehr als 250.000 zahlenden Zuschauern ist es nachwievor eines der größten einzelnen Open Air-Konzerte aller Zeiten.
Roger Waters: The Wall Live 2010-11
Nach Veröffentlichung seines dritten Soloalbums „Amused To Death“ 1992 und einem spürbar großen Interesse an seiner Arbeit als Solokünstler absolvierte Waters 2006-2007 erfolgreich eine Welttournee mit Aufführungen seines anderen Schlüsselwerks „The Dark Side of The Moon“.
Die jüngsten Konflikte zwischen Nationen, insbesondere im Nahen Osten, hat Waters zum Anlass genommen, The Wall noch einmal aufzugreifen, seine Antikriegsbotschaft und das Konzept eines Requiems und einer Gedenkfeier. „Ich dachte, vielleicht gibt es etwas in der Geschichte von The Wall, die von diesem einen Kerl handelt… das als Allegorie für die Art gesehen werden könnte, in der Nationen miteinander umgehen, oder in der sich Religionen gegenüber anderen Religionen verhalten. Mit anderen Worten: könnte das Stück so interpretiert werden, dass es einen weiter gefassten, universelleren Zustand beschreibt, als bei den Aufführungen 1980 oder 1990 in Berlin?“
„Diese neue Produktion von The Wall ist ein Versuch, Vergleiche zu ziehen, unser aktuelles Dilemma zu erklären, und es ist all den unschuldigen Opfern der vergangenen Jahre gewidmet“, erklärt Waters. Ein zentrales Anliegen ist es, Menschen über seine Internetseite um Fotos von Angehörigen zu bitten, die sie in Konflikten verloren hatten, und diese während der Show auf die Mauer zu projizieren.
Da es niemals eine Videoveröffentlichung der legendären Originalkonzerte gegeben hat und neue Generationen von Fans The Wall sowohl als kraftvolles Werk als auch als Rockoper schätzen, war es keine große Überraschung, dass die von Waters vor Kurzem angekündigten Konzerte in Nordamerika innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren.
Die Fans werden nicht enttäuscht sein: „Die Projektionstechnik unterscheidet sich heute grundlegend von damals. Ich bin jetzt in der Lage, über die gesamte Fläche von 73 Metern der Mauer zu projizieren. Das war damals nicht möglich“, erklärt Waters. Der Illustrator des Album, Gerald Scarfe, der an der Tour und dem Film von 1982 mitarbeitete, lieferte neue Kunstobjekte und gestaltete neue Puppen und aufblasbare Objekte.
„Es wird zweifellos ein zum Nachdenken anregendes Spektakel von überwältigendem Ausmaß.“
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ROGER WATERS FEIERT 30. JUBILÄUM DES ALBUMS THE WALL MIT HISTORISCHER 30-STÄDTE-TOURNEE 2011
Roger Waters, das kreative Genie hinter den musikalischen Pionieren Pink Floyd, wird sein bahnbrechendes Meisterwerk The Wall 2011 nach Europa bringen. Es ist die erste Aufführung von The Wall seit mehr als zwanzig Jahren.
Roger Waters präsentiert The Wall anlässlich des 30. Jubiläums der Veröffentlichung des Albums in mehr als 30 europäischen Städten. Rogers Andeutung, dies könnte seine letzte große Tour sein, dürfte die Ticketnachfrage zusätzlich anfachen.
VORVERKAUFSBEGINN UND TOURDATEN SIEHE ANHANG
Roger Waters‘ The Wall Tour startet im März 2011 und führt durch Lissabon, Madrid, Barcelona, Mailand, Arnheim, Budapest, Prag, Lodz, Moskau, St. Petersburg, Helsinki, Oslo, Stockholm, Kopenhagen, London, Manchester, Dublin, Antwerpen, Paris, Mannheim, Zürich, Hamburg, Berlin und Düsseldorf.
Die Produktion von The Wall galt bisher als zu komplex, um sie für eine Tournee in Erwägung zu ziehen. Doch neue Arenen und Fortschritte in der Touring-Technik haben das Problem gelöst. Heute, nach Monaten sorgfältiger Planung, hat Waters die Gestaltung der Show so aktualisiert, dass sie der opulenten Originalversion gerecht wird, die die Inszenierung von The Wall zur Legende machte. Damit wird es einer weiteren Generation ermöglicht, sich von der Kraft des atemberaubenden visuellen und akustischen Schauspiels zu überzeugen und inspirieren zu lassen.
„Vor dreißig Jahren, als ich The Wall schrieb, war ich ein ängstlicher junger Mann“, erinnert sich Roger Waters. „In den Jahren seither ist mir der Gedanke gekommen, dass die Geschichte meiner Angst und des Verlusts als Begleiterscheinung, unvermeidbare Überreste von Spott, Scham und Bestrafung, eine Allegorie für größere, weiterreichende Anliegen war: Nationalismus, Rassismus, Sexismus, Religion, was auch immer! All diese Themen und ’ismen werden von denselben Ängsten bestimmt wie mein Leben damals.”
Mit Pink-Floyd-Klassikern wie Comfortably Numb, Another Brick in the Wall Pt. 2, Mother, Run Like Hell und Young Lust erreichte The Wall Millionen von Fans weltweit und wurde zu einem der größten Alben der Musikgeschichte. The Wall, das bereits bei seiner Veröffentlichung extremen Erfolg hatte, war das populärste Album der 80er Jahre in den Vereinigten Staaten, wo es noch immer zu den fünf meistverkauften Alben aller Zeiten zählt.
Die bevorstehende Tournee bietet europäischen Fans von Roger Waters und Pink Floyd die einmalige Gelegenheit, The Wall, gespielt von einer vollständigen Band, in seiner Gänze zu erleben, mit einer eigens gestalteten, hochmodernen Bühnenshow, die Waters‘ epochales Meisterwerk der Entfremdung und Transformation noch verstärkt.
Der Illustrator des Albums, Gerald Scarfe, der an der damaligen Pink-Floyd-Tournee und dem darauf folgenden Film von 1982 mitarbeitete, hat erneut mit Waters kollaboriert, um neue Kunstobjekte, Puppen und aufblasbare Objekte für die Tournee zu schaffen.
Bis heute wurde The Wall nur 31 Mal live aufgeführt, unter anderem im Rahmen der Pink Floyd-Tour 1980-81 zur Unterstützung des Albums. Roger Waters ließ das Werk im Juli 1990 in einem der größten Konzerte weltweit zur Feier des Falls der Berliner Mauer wiedererstehen. Nahezu eine halbe Million Fans strömten auf den Potsdamer Platz, Millionen Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt verfolgten das Schauspiel am Bildschirm. Kritiker rühmten Waters‘ Kreation als bestes Konzert aller Zeiten und Maßstab für die Zukunft.
Um sicherzustellen, dass The Wall im Jahr 2011 noch genauso aktuell ist wie vor 30 Jahren, hat Roger Waters alle Songs überarbeitet und sich für die Gestaltung seines Meisterwerks die neueste Technik und modernste Spezialeffekte zunutze gemacht. In Anlehnung an frühere Auftritte ist das Herzstück der Show eine echte, 73 Meter breite und 10,6 Meter hohe Mauer, die während der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Show zerstört wird. „Die Projektionstechnik unterscheidet sich heute grundlegend von der damaligen, was bedeutet, dass ich über die gesamte 73 Meter breite Fläche der Mauer projizieren kann… das war damals nicht möglich“, sagt Roger.
Wichtiger als die Effekte sind für Waters die politische und soziale Botschaft von The Wall. So plant er, die Konstruktion der Mauer zu nutzen, um im Krieg gefallene Soldaten zu ehren. Die Internetseite rogerwaters.com ruft Angehörige von Kriegsopfern dazu auf, Fotos einzusenden, die Waters während der Show an die Mauer projizieren will, so dass jedem Opfer letztendlich ein Mauerstein gewidmet wird. „Unser erster Auftritt fand nach dem Ende des Vietnamkriegs statt und heute befinden wir uns mitten in Kriegen im Irak und in Afghanistan. Daher enthält The Wall eine starke Antikriegsbotschaft. Sie ist heute noch genauso aktuell wie damals“, betont er. „Diese neue Produktion von The Wall ist der Versuch, Vergleiche zu ziehen und Licht in unser derzeitiges Dilemma zu bringen. Sie ist all den unschuldigen Opfern der vergangenen Jahre gewidmet”, fügt er hinzu.
Die Tour bietet Fans in ganz Europa die erste (und möglicherweise letzte) Gelegenheit, The Wall, das bisher nur in den Vereinigten Staaten, in Dortmund und in England live aufgeführt wurde, selbst zu erleben. Vor den europäischen Konzertdaten wird Roger Waters mit The Wall ab September 2010 für 36 Konzerte durch Nordamerika touren.
Die neuesten Angaben zu Roger Waters’ The Wall Tour und weitere Informationen sind auf der neuen Internetseite des Künstlers, www.rogerwaters.com, zu finden. Waters ist persönlich an der Erstellung der Seite beteiligt und nutzt sie, um mit seinen Fans in aller Welt zu kommunizieren. Und er hat das Forum genutzt, um anzudeuten, dass diese Konzerte wahrscheinlich das Ende seiner Bühnenzeit markieren werden. „Ich bin nicht mehr so jung wie damals. Ich bin nicht wie B.B. King oder Muddy Waters“, gesteht der 66jährige. „Ich bin noch immer mit Leidenschaft dabei, und ich habe etwas zu sagen“.