Seite 1

Gleich zwei echte Größen der US-amerikanischen Metalcore-Szene besuchen Deutschland im Doppelpack. Mit 36 Crazyfists und Unearth sowie einem weiteren Special Guest wird die Intensität des modernen Metal in all ihren Ausprägungen drei unvergessliche Abende erfahren. Beide Bands haben aktuelle Alben im Gepäck, die in der Szene auf viel Begeisterung stießen. 36 Crazyfists stellen nach ihren letztjährigen Gastspielen bei Rock am Ring und Rock im Park nochmal „The Tide And Its Takers“ von 2008 vor und werden erste Songs ihres für den Sommer erwarteten, sechsten Albums präsentieren. Auch Unearth arbeiten an neuem Material, das sie im Juni erstmals live präsentieren. Im Fokus steht bei ihnen noch immer das vierte, ebenfalls 2008 erschienene Werk „The March“. Gemeinsam werden diese Kraftpakete zwischen dem 15. und 18. Juni in Stuttgart, München und Saarbrücken auftreten.

Seit mehr als zehn Jahren gehören 36 Crazyfists und Unearth zur Liga der besonderen Metalcore-Bands. Internationale Erfolge, Welttourneen und beste Kritiken für ihre Alben begleiten beide Formationen seit ihrem Einstieg in das Musikbiz. Der Grund hierfür ist simpel: Diese Bands bleiben nicht stehen, sie entwickeln sich stetig weiter. Und helfen damit, den Klang des modernen Metal nachhaltig mitzuprägen und neu auszuformulieren.

36 Crazyfists, die sich 1994 in Anchorage/Alaska gründeten und 1998 nach Portland/Oregon zogen, ließen sie sich bis zum Jahrtausendwechsel Zeit, um ihren völlig individuellen Klang und Charakter zu bilden. Wo ihre ersten beiden Alben noch einen starken NuMetal-Einschlag aufwiesen, radikalisierten sie, ihren Sound zusehends. Diese Richtung stieß anfänglich vor allem in Europa auf Begeisterung, wo 36 Crazyfists ihre bislang größten Erfolge feierten.

Seit ihrem fünften Album „The Tide And Its Takers“ von 2008 wächst ihr Bekanntheitsgrad auch in ihrer US-amerikanischen Heimat ständig. Derzeit befinden sich Brock Lindow (Vocals), Steve Holt (Gitarre), Thomas Noonan (Drums) und der für den 2008 ausgestiegenen Mick Whitey eingesprungene Bassist Brett Makowski im Studio. Das Nachfolgewerk wird derzeit für den Sommer angekündigt. Steve Holt gestand, dass es sich „um das härteste und druckvollste Material in der Bandgeschichte“ handele.

Ebenfalls seit mehr als einer Dekade aktiv sind Unearth aus Winthrop/Massachusetts. Das Quintett hat sich seit Gründung im Jahr 1998 eindeutig dem Metalcore verschrieben, experimentiert aber immer wieder auch mit anderen Stilen wie Melodic Death Metal und Thrash Metal. Von Album zu Album nahm der Härtegrad ihrer Musik konstant zu, womit sie den Wünschen ihrer Fans Rechnung trugen.

Unearth veröffentlichten bisher vier Alben, wobei die letzten beiden Platten „III: In The Eyes of Fire“ (2006) und „The March“ (2008) sogar ihren Weg in die amerikanischen Billboard Charts fanden. Die ebenfalls 2008 erschienene CD und DVD „Alive From The Apokalypse“ belegt indes, wo die wirklichen Stärken von Trevor Phipps (Vocals), Buz McGrath und Ken Susi (Gitarre), John Maggard (Bass) und Derek Kerswill (Drums) liegen: auf der Bühne. Hier werden sie zu wahren Derwischen, bei dem kein Auge oder T-Shirt trocken bleibt. Auch Unearth werden 2010 voraussichtlich ein neues Album herausbringen und im Rahmen ihrer Deutschland-Tour mit 36 Crazyfists erstmals Songs hieraus vorstellen.