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Der New Yorker Alex Goot hatte nach eigener Aussage „nie einen Plan B“, sondern schon seit frühester Jugend nur das eine Ziel: seine Liebe zur Musik öffentlich zu machen. Diese Vision verfolgt er nun seit fast zehn Jahren: Er nimmt eigene Musik sowie viele Coverversionen, die erhöchst individuell interpretiert, in seinem Wohnzimmer-Studio auf, dreht dazu Videos und stellt das Ergebnis online auf seinem eigenen YouTube-Kanal „gootmusic“. Die Resonanz wuchs stetig, mittlerweile verfügt sein Kanal über fast zwei Millionen Abonnenten, seine Videos wurden mehr als 200 Millionen Mal angeklickt. In diesem Jahr erschien sein neues digitales Album mit eigenen Kompositionen: „Wake Up Call“ ist über alle gängigen Download-Plattformen verfügbar. Anfang 2015 kommt Alex Goot für vier Konzerte nach Deutschland. Zwischen dem 25. und 31. Januar gastiert er in Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln.

Bereits im Alter von 16 Jahren wusste Alex Goot, dass es für ihn nur ein Ziel gibt: Profimusiker zu werden. Als Kind der Generation, die mit dem Internet und sozialen Medien aufwuchs, machte er sich daran, seinen Weg vollkommen alleine zu bestreiten, anstatt sich professionelle Hilfe aus der Musikindustrie zu suchen. Nacheinander brachte er sich selber Gitarre, Piano, Schlagzeug, Bass und viele weitere Instrumente bei, installierte ein kleines Studio in seinem New Yorker Wohnzimmer und nahm seine Performances mit einer Videokamera auf. Anfangs interpretierte er vor allem Songs anderer Künstler, die ihm viel bedeuten, darunter Stücke solch gegensätzlicher Künstler wie Britney Spears, Nickelback, Bruno Mars, Lady Gaga, Oasis, Sam Smith, Katy Perry, Ellie Goulding oder den Goo Goo Dolls. Nach und nach kamen jedoch immer mehr eigene Songs hinzu, seinen YouTube-Kanal „gootmusic“ befütterte er regelmäßig mit neuen Songs und Videos.

Die Kunde dieses jungen Mannes mit der berührenden Stimme, der alle Instrumente selber spielt, sprach sich vor allem in den USA zügig herum. Viral verbreitete sich über die sozialen Netzwerke, dass hier ein außergewöhnlicher Künstler seinen ganz eigenen Weg geht. Bereits vor einigen Jahren knackte Goot die magische Grenze von einer Million Abonnenten, mittlerweile hat er annähernd doppelt so viele Fans auf YouTube. Goot nutzte diese Reichweite, um nach zwei ersten Demo-Alben für seinen ersten offiziellen Longplayer „In Your Atmosphere“ eine Crowdfunding-Kampagne zu starten. Jene erwies sich dermaßen erfolgreich, dass er bereits nach wenigen Tagen das benötigte Geld beisammen hatte. In diesem Jahr erschien nun sein neues Album mit eigenen Kompositionen: „Wake Up Call“ bietet behutsam intonierte, wunderschöne Songs, die von einer atemberaubend intimen Stimmung leben.

Doch wie schon zu Beginn seines Wegs, geht es dem mittlerweile 26-Jährigen nicht nur darum, seine eigenen Songs zu promoten – ihn treibt eine allgemeine Liebe zur Musik um, der er auch weiterhin durch viele Coverversionen Ausdruck verleiht. So erschienen zwischen 2010 und 2014 bereits vier digitale Zusammenstellungen mit dem Titel „Songs I Wish I Wrote“, auf denen jeweils rund ein Dutzend seiner Neuinterpretationen gebündelt sind. Seit 2012 arbeitet er zudem verstärkt mit wechselnden Musikern zusammen, darunter Künstler We Are the In Crowd, Megan Nicole, Sam Tsui und Against the Current. Aus diesen Kollaborationen entstand eine weitere Serie von digitalen Alben unter dem Titel „Alex Goot & Friends“. Bislang erschienen drei Teile dieser Reihe. Damit präsentiert sich Alex Goot als enorm vielseitiger, spannender Künstler, der musikalisch ganz in der Tradition gefühlvoller Singer-/Songwriter steht, in seiner Außendarstellung gleichzeitig zu einem progressiven Nutzer neuer Medien wird, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und über die digitale Welt ganz neue Wege der Popularität beschreitet.