Seite 1

Aaron Bruno, der Macher hinter AWOLNATION, kennt in seiner Musiksozialisation keine Barrieren. Scheinbar mühelos surft der clevere Komponist und Sänger durch Funk, Soul, HipHop, Pop und Rock, vermischt seinen Sound zudem mit Punk und Elektronikmusik und verbindet die Elemente zu äußerst tanzbaren Zeitgeistmelodien. In den USA und Kanada erhielten AWOLNATION mit ihrem Debütalbum „Megalithic Symphony“ auf Anhieb beachtliche Anerkennung sowie zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen. Nach den umjubelten Shows zu Beginn des Jahres kehrt Aaron Bruno mit seiner vierköpfigen Begleitband und neuem Album im Gepäck am 8. August für ein exklusives Konzert im Hamburger Gruenspan nach Deutschland zurück.

Aaron Bruno schert sich nicht um Szenen und Subkulturen. Er fühlt sich ausschließlich seiner Arbeit und ihrer individuellen Ästhetik verpflichtet. Auf diese Weise kreiert er einen Sound, der das Crossover-Potenzial von Künstlern wie Beastie Boys, The Streets oder Beck in die Neuzeit hebt. Sein Soloprojekt AWOLNATION steht nach eigener Aussage „für eine Flucht aus dem Alltag oder eine Feier der Liebe und des Glücks, eine musikalische Droge“ – so soll man das Ergebnis seines spannenden Stil-Grenzgangs verstehen.

Bevor Aaron Bruno AWOLNATION ins Leben rief, war er Eingeweihten bereits als Kopf der Independent-Formationen Hometown Hero und Under The Influence Of Giants ein Begriff. Doch als letztere zum Sprung zu größeren Höhen ansetzen wollten, brach die Krise über die Musikindustrie ein und sie verloren ihren Plattenvertrag. Die folgenden Jahre verbrachte Bruno in künstlerischer Isolation. Sein nächstes Vorhaben sollte seine Antriebe und Überzeugungen unmissverständlicher und direkter ausdrücken als alles, was er bislang gemacht hatte.

Der Einstieg des Getränkeherstellers Red Bull in den amerikanischen Musikmarkt verhalf ihm zu diesem Schritt. Das Unternehmen gründete eine Plattenfirma mit eigenem Studiokomplex in Kalifornien und lud Bruno ein, dort gratis und ohne jeden Druck an seiner Vision von zeitgemäßer Pop- und Clubmusik zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Gitarristen Jimmy Messer komponierte und produzierte er dort Anfang 2010 jene überbordenden, kreativen Songs, die im März 2011 als Album mit dem Titel „Megalithic Symphony“ erschienen.

Sowohl das Album als auch die erste Singleauskopplung „Sail“ gerieten zum Haupttreffer. „Megalithic Symphony“ eroberte die Spitzenposition der Billboard New Alternative Charts, „Sail“ erreichte Platz 5 der Alternative Radio Charts und erlangte Platinstatus in Kanada und Doppelplatin in der Heimat USA. Auch die zweite Single „Not Your Fault“ entwickelte sich zum Hit und stieg auf Platz 3 der US-Alternative Radio Charts. Tourneen mit Weezer und MGMT sowie ihre ausverkaufte Headliner-Tour durch die USA untermauerten diesen Erfolg außerdem. Und auch in Europa sind AWOLNATION mittlerweile im Radio und in den Herzen der Fans angekommen.

Mit dem nunmehr konstanten Line-Up seiner Begleitband – bestehend aus Drew Stewart (Gitarre), Kenny Carkeet (Gitarre, Keyboards), Devin Hoffman (Bass) und Hayden Scott (Drums) – arbeitet Aaron Bruno gegenwärtig in Los Angeles an den Aufnahmen zum zweiten Album, das bis zu ihrem Gastspiel in Hamburg fertiggestellt sein sollte.