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Die Co-headline Tournee von Chiodos und Escape The Fate kann leider nicht wie geplant stattfinden. Escape The Fate haben ihre Teilnahme an den beiden Shows in Köln (18.11.) und München (19.11.) abgesagt.
Im Interesse der Fans haben sich Chiodos dazu entschlossen, die Konzerte dennoch zu spielen, mit dabei als Support sind The Color Morale.
Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, werden aber natürlich auch von den zuständigen Vorverkaufsstellen erstattet.

Das Sextett Chiodos aus Flint/Michigan durchlief bereits diverse Besetzungswechsel, zuletzt vor der Produktion des letzten Albums „Illuminaudio“ von 2010, als die Band von Sänger und Drummer verlassen wurde. Entsprechend klang das Werk anders als die beiden Vorgänger. Nun gibt es jedoch Grund zur Freude für die Fans der Urbesetzung von Chiodos: Nachdem die beiden 2010 nachgerückten Musiker Brandon Bolmer und Tanner Wayne 2012 wieder ausgestiegen waren, kehrten die Urmitglieder Craig Owens (Gesang) und Derrick Frost (Schlagzeug) zu Chiodos zurück.

2001 wurde die Post-Hardcore-Formation Chiodos Bros. gegründet. Mit dem eigenwilligen Namen wollte man seine Ehrerbietung an das Brüderpaar Charles und Stephen Chiodo untermauern, die in den 80ern Horrorfilme produziert hatten. Die Bandmitglieder fühlten sich in den Metal-Spielarten ebenso zu Hause wie im Post-Punk. Hinzu kamen poppige, harmonische Melodieläufe, sanfte, emotionale Gesangsstimmen sowie eine Vielzahl an Piano-Linien und Keyboard-Flächen, die dem rauen Sound ein facettenreiches Gesicht verliehen.
Chiodos erspielten sich in der lokalen Szene sofort einen Ruf als außergewöhnliche Live-Band. Von Anfang an gehörten artistische Einlagen zu ihren Konzerten. „Wir geben unseren Fans gern eine Erinnerung, die sie nicht vergessen“, erklärt Keyboarder Bradley Bell. „In unserer Musik und Performance lassen sich Elemente entdecken, die man bei keiner anderen Band findet.“

Zusammen mit den Gitarristen Pat McManaman und Jason Hale sowie Bassist Matt Goddard schufen Chiodos eine neue Variante harter, druckvoller, zugleich hochmelodischer Rockmusik, die sich sowohl im Pop und Ambient als auch im Metal, Post-Punk und Hardcore bedient. Bereits von ihrem 2005er Debüt „All’s Well That Ends Well“ setzten Chiodos mehr als 200.000 Exemplare ab. Der Nachfolger „Bone Palace Ballet“, Ende 2007 veröffentlicht, stieg auf Platz 5 der amerikanischen Billboard-Charts. Das dritte Album „Illuminaudio“, eingespielt mit den beiden Ersatzmusikern Brandon Bolmer und Tanner Wayne, konnte diese Erfolge nicht ganz halten. Nun steht für Anfang 2014 das vierte Album an, das Chiodos erstmals seit 2009 beinahe wieder in Originalbesetzung zeigt, ergänzt um den 2012 zur Band gestoßenen, virtuosen Gitarristen Thomas Erak (ex-The Fall Of Troy), der Jason Hale ersetzt. Die Zukunft von Chiodos sieht also wieder ausgezeichnet aus.