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Das Quintett DevilDriver um den charismatischen Frontmann und Ex-
Coal-Chamber-Mitglied Dez Fafara gehört bereits seit seinen Anfangstagen
zu einer der vielbeachtetsten Bands des zeitgenössischen
Heavy Metal. Mitreißende Live-Shows, eine gewaltige Energie und
die eindringlich eruptive Stimme Fafaras verhalfen ihnen dazu, sich
mit nur zwei Alben in die Top-Liga internationaler Metal-Acts zu spielen.
Das im Juni erschienene dritte Album The Last Kind Words wird
diese Position weiter festigen, zeigt es die Band doch von einer
verspielteren und zugleich erwachseneren Seite. Im Rahmen ihrer
Welttour werden DevilDriver zwischen dem 19. September und
03. Oktober auch in sieben deutschen Städten gastieren.

Dez Fafara gehört mittlerweile zu den erfahrensten Größen der amerikanischen
Metal-Szene und blickt, obwohl gerade erst jenseits der
30, bereits auf eine über zehnjährige internationale Karriere zurück.
Mit seiner Vorgängerband Coal Chamber zählte er schon in den
Neunzigern zu den härtesten und kompromisslosesten Vertretern des
NewMetal. Mit ihrer Mischung aus tief tönenden Sounds im Stile
von Korn, Horror-Versatzstücken von White Zombie und ihrer puren
juvenilen Wut erspielten sie sich eine weltweite Fangemeinde. Nach
der Auflösung gründete Fafara 2002 die Band DevilDriver. Wut und
Intensität blieben, die Musik aber wurde facettenreicher und spannender.

Zwei Alben in drei Jahren genügten, um Coal Chamber vergessen zu
machen und an ihrer Stelle DevilDriver als feste Größe zu etablieren.
Dabei ist es vor allem Fafara zu verdanken, dass sich der Erfolg so
schnell einstellte. In jeder Situation und freien Minute notiert er
Text- und Musikideen, ist getrieben von einer außergewöhnlichen
künstlerischen Kraft. So geschah es auch während der Vorbereitung
zu ihrem dritten Album The Last Kind Words. „Wir haben im Vorfeld
so viel geschrieben, dass wir für jede Textzeile, jeden Rhythmus
und jede Gitarrenlinie theoretisch eine Alternatividee gehabt hätten“,
beschreibt Fafara.

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Gemeinsam mit Bassist John Miller, Schlagzeuger John Boecklin und
den beiden Gitarristen Mike Spreitzer und Jeff Kendrick ging es im
November in die Sonic Ranch Studios in Los Angeles. Dort entstand
unter der Produktion von Jason Suecof (Trivium, Chimaira) ein abwechslungsreiches,
vielschichtiges und in jeder Sekunde spannendes
Metal-Opus, das keine Grenzen kennt. Hochpräzise Double-Bassdrum-
Gewitter, monumentale Gitarrensounds und die nachdenklichen,
aber niemals misanthropischen, sondern meist vorsichtige Hoffung
spendenden Texte Fafaras zeugen allesamt von dem unbedingten
Wunsch der Weiterentwicklung. Ebenfalls neu ist der Hang zu schönen,
diese pure Härte der Musik aufs Spannendste kontrastierenden
Melodien.

„Unser erklärtes Ziel war es, einen Klassiker wie Panteras ‚Vulgar
Display of Power‘ aufzunehmen“, so Fafara. „Eine Platte, von der
man in 15 Jahren sagt, dass sie beides in ungeahnter Qualität besitzt:
Melodie und Härte.“

Nachdem die Band bereits ausgiebig die US-amerikanische Heimat
betourt hat, kommen DevilDriver nun für sieben Konzerte nach
Deutschland. Als Vorprogramm im Gepäck: Die neue Metal-Hoffnung
The Sorrow aus Österreich, die mit ihrem am 27. Juli erschienenen
Debütalbum Blessings From a Blackened Sky auf den musikalisch
ausgefeilten Spuren von Coal Chamber und DevilDriver wandern.
Ein Package, das es in sich hat!