Seite 1

Die 27-jährige Britin Ellie Goulding zählt seit ihrem Debütalbum „Lights“ zu den hoffnungsvollsten Newcomerinnen der britischen Folk- und Popmusik. Bereits vor Veröffentlichung auch nur eines Songs wurde sie mit zwei der renommiertesten Vorboten für eine internationale Karriere geehrt: einem Brit Award und dem Titel „BBC Sound 2010“. Mit ihrem Erstlingswerk „Lights“ stieg ihr Stern auf globaler Ebene rasant. Es nahm die Spitzenposition der UK-Charts ein und verkaufte sich mehr als 2,5 Millionen Mal. Ende 2012 folgte ihr zweites, weniger elektronisch gehaltenes Album „Halcyon“, das unmittelbar an die Erfolge des Debüts anknüpfte und Ellie Goulding in den USA mit einer Top 10-Platzierung den endgültigen Durchbruch bescherte. Ende August veröffentlichte sie eine Deluxe-Version ihres zweiten Albums unter dem Titel „Halcyon Days“ mit zehn zusätzlichen Songs. Die daraus ausgekoppelte Single „Burn“ brachte der Künstlerin ihren ersten Nummer-eins-Hit in England – und stieg in sagenhaften 32 weiteren Ländern bis auf die Spitzenposition. Nach ihrer ausverkauften Tournee im Januar kehrt Ellie Goulding am 21. Juli für ein exklusives Open Air-Konzert im Hamburger Stadtpark nach Deutschland zurück.

Hinter der bezaubernden, fast ätherisch wirkenden Schönheit Ellie Goulding verbirgt sich ein echter Schatz. Bereits im zarten Alter von 14 schrieb sie erste, vom traditionellen Folk inspirierte Songs und erlernte das Gitarre-, Bass- und Schlagzeugspiel. Während ihrer Zeit an der Universität tauchte sie tief in die Geheimnisse der elektronischen Musik und Studioproduktion ein und entwickelte auf diesen beiden Säulen ihren eigenen Stil.

Die BBC umschrieb diesen Sound sehr treffend als „Wohngemeinschaft aus Kate Bush, Björk und Stevie Nicks im Londoner Stadtteil Shoreditch, nur eine Spur ausgewogener“. Prompt wurde der jungen Songwriterin der Titel „BBC Sound 2010“ verliehen. Auch die Brit Awards ehrten die Sängerin mit ihrem „Critics’ Choice Award“. Sie ist damit nach Adele erst die zweite Künstlerin, der diese Doppelauszeichnung zum Karrierenstart zuteil wurde.

Das gewaltige Interesse an ihrer so aufregenden wie sensiblen Musik hat seinen Grund. Ellie Goulding hat aus der Melange von klassischen Folk-Kompositionen und kunstvoll eingewobenen Elektronik-Elementen eine neue Nische moderner Popmusik erschaffen. Dabei bedient sie sich des Computers ebenso gekonnt wie ungewöhnlicher Instrumente wie Harfe und Theremin. Ergänzt durch einen lakonischen, signifikanten Gesang entwickelte sie damit einen Stil, der Folk-Traditionen und moderne Studiosounds auf höchst spannende Weise miteinander verbindet.

Jedes Element ihrer Arbeit ist durchdacht und ausformuliert. Sie komponiert nicht nur alle Songs, sondern spielt die meisten Instrumente selbst ein und fungiert stets als Co-Produzentin. Es ist gerade diese Selbstkontrolle, die ihre fast spirituellen, ebenso eigenständigen wie zeitgemäßen Lieder so erfolgreich macht. Mehr als 15 Millionen Singles und gut vier Millionen Alben hat Ellie Goulding bislang verkauft. Mit der Single „Lights“, die in den USA Platz 2 der Charts erreichte, gelang ihr dort der Durchbruch. Seither ist jedes ihrer Konzerte weltweit restlos ausverkauft.

Ende 2012 erschien ihr zweites Album „Halcyon“, das sie in einem neuen Licht präsentiert. Die elektronischen Bestandteile wurden zurückgefahren zugunsten eines warmen, analogen, häufig vom Piano getragenen Klangs. Auch auf „Halcyon“ findet man eine individuelle, authentische Musikerin, die ganz auf die Kraft ihres eigenen Stils setzt und Songs schreibt, die in ihrer Erhabenheit außergewöhnlich sind. Weiteren Nachschub erhielten die weltweiten Fans letzten August, als sie mit „Halcyon Days“ eine Deluxe-Version ihres zweiten Albums veröffentlichte. Zu Recht ist England stolz auf sein neues Pop-Wunderkind jenseits aller Schubladen, das gerade in diesem Frühjahr einen weiteren BRIT Award in der Kategorie „Best Female Artist“ gewann.