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Imogen Heap ist der wunderbare Beweis, dass sich hoher künstlerischer Anspruch und kommerzieller Erfolg keineswegs ausschließen müssen. Die Sängerin, Komponistin und Musikproduzentin aus der britischen Grafschaft Essex hat sich weltweit einen Ruf als frei denkende Künstlerin erarbeitet, die mit individueller Musik und unkonventionellen Kompositionen den Geschmack der breiten Masse trifft. Ihr drittes, im Sommer erschienenes Album „Ellipse“ stieg in England auf Platz 39, in den USA sogar bis auf Platz 5 der Charts. Ihre ganze Energie, Dynamik und schillernde Vielseitigkeit präsentiert die virtuose Multi-Instrumentalistin allerdings auf der Bühne. Nicht umsonst ist fast jedes ihrer Konzerte ausverkauft. Vom 23. Februar bis 14. März können sich die Fans in Berlin, Hamburg, München und Köln von Imogen Heaps Performer-Qualitäten überzeugen.

Imogen Heap entstammt einer künstlerisch geprägten Familie. Bereits im Kindesalter lernte sie Klavier, Cello, Klarinette und Marimba spielen. Als sie zwölf Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern und schickten die Tochter auf ein Internat, wo sie sich in der Freizeit auf einem alten Atari-Computer die Techniken von Musikproduktion und Sampling beibrachte. Als Teenager wechselte die hochbegabte Musikerin an die renommierte BRIT School for Performing Arts, wo sie aus dem Klassenzimmer heraus entdeckt wurde. Ihr erstes Konzert überhaupt gab sie im Londoner Hyde Park vor mehr als 20.000 Menschen zwischen Sets von Eric Clapton und The Who. Ein Jahr später unterschrieb sie mit nur 17 Jahren ihren ersten Plattenvertrag.

Ihr erstes Album „iMegaphone“ erschien 1998 und zeigte bereits ihre besondere kompositorische Größe. Die Plattenfirma verstand ihre außergewöhnliche, an Interpretinnen wie Kate Bush oder PJ Harvey erinnernde Musik jedoch nicht zu vermarkten. Imogen Heap ging daher eine künstlerische Partnerschaft mit dem Musiker und Produzenten Guy Sigsworth (Björk, Alanis Morissette, Britney Spears) ein. Unter dem Projektnamen Frou Frou veröffentlichten sie 2002 gemeinsam das Album „Details“.

In der Folge arbeitete sie mit zahlreichen, höchst gegensätzlichen Künstlern zusammen, darunter Bon Jovi, Urban Species, Nik Kershaw, Jeff Beck, IAMX und Mika. Parallel begann Imogen die Arbeiten an ihrem zweiten Soloalbum, das 2005 unter dem Titel „Speak For Yourself“ auf ihrem eigenen Label ‚Megaphonic Records’ erschien. Seither befindet sich ihre internationale Karriere in steilem Aufstieg.

Die intensive Sängerin verkaufte in den USA nach ihrem TV-Auftritt im Rahmen der „David Letterman Show’ von ihrer damals neuen Single „Goodnight And Go“ über Nacht mehr als 120.000 Einheiten. Ihre anschließende erste US-Tour war unmittelbar ausverkauft. Seit Veröffentlichung ihres dritten Albums „Ellipse“ zählt Imogen Heap weltweit zu den spannendsten jungen Sängerinnen und Musikerinnen. Es gelingt ihr spielend, eine interessante eigene Note auf geradezu selbstverständliche Weise mit den Gesetzen von Erfolg und Breitenakzeptanz in Einklang zu bringen. Ihre anstehenden Konzerte sollte man auf keinen Fall verpassen.