Seite 1

Die erst 21-jährige Sängerin, Komponistin, Gitarristin und Pianistin Laura Marling blickt auf eine atemberaubende Karriere. Schon mit zarten 16 stieß sie zum Londoner Folk-Kollektiv Noah & The Whale. Seit seinem Ausstieg hat das Multitalent drei Soloalben mit stetig wachsendem Erfolg veröffentlicht. Das aktuelle, Mitte September erschienene Werk „A Creature I Don’t Know“ stürmte auf Platz 4 der englischen Charts und wurde mit einem Brit- und einem NME Award geehrt. Mitte November kommt die ätherische Künstlerin für drei Konzerte nach Deutschland, um das aktuelle Album in Köln, Berlin und Frankfurt live vorzustellen.

Es lag nahe, dass sich die in Eversley/Hampshire geborene Laura Marling der Profimusik zuwenden würde: Ihre Mutter ist Musiklehrerin, der Vater betreibt ein Aufnahmestudio. Er war es auch, der die musikalische Sozialisation und Stilbildung der Tochter betreute und sie mit der Folkmusik der vergangenen sechs Jahrzehnte vertraut machte. Als Sechzehnjährige zog Marling dann nach London, um als Solokünstlerin ihren Weg zu gehen.

Zunächst war sie als Sängerin für Noah & The Whale tätig, gab aber parallel erste Solokonzerte. Hier fand sich unter den Gästen der mit Erfolgen verwöhnte Solokünstler Jamie T, der Laura Marling auf seine anstehende Tournee einlud und sie anschließend mit wichtigen Entscheidungsträgern seines Labels ‚Virgin’ zusammenbrachte. Ähnliches geschah mit dem New Yorker Indie-Heroen Adam Green, der sich vom Fleck weg so überzeugt zeigte, dass er die junge Sängerin ebenfalls mit auf Tour nahm. Kurz darauf erhielt Marling ihren eigenen Plattenvertrag.

Gleich ihr Debütalbum „Alas, I Cannot Swim“ sorgte 2008 für Aufsehen, als es für den renommierten Mercury Prize nominiert wurde, der wohl wichtigsten Auszeichnung für Nachwuchsmusiker. Auch ihrem zweiten Album „I Speak Because I Can“ widerfuhr diese Ehrung, das sie überdies als kommerziell erfolgreiche Solokünstlerin in der Londoner NuFolk-Szene verankerte. Die Platte kletterte dank enormer Mundpropaganda auf Platz 4 der britischen Hitlisten. Parallel tauchte Laura Marling, mittlerweile zu einer lyrisch wie kompositorisch bemerkenswerten Künstlerin gereift, als Gast auf zahlreichen Alben befreundeter Musiker auf, darunter The Rakes, Mystery Jets und Mumford & Sons.

Mit ihrem unlängst veröffentlichten dritten Album „A Creature I Don’t Know“, das erneut Platz 4 der UK-Charts eroberte und schon zwei bedeutende Musikpreise gewann, begeistert die lyrische Folk-Kunst Laura Marlings auch das europäische Festland. Und auch die USA haben bereits angeklopft – eine erste Tour dort ist in Planung.