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Das Quartett Lifehouse aus dem kalifornischen Küstenort Malibu zählt seit zehn Jahren zu den konstantesten Hitlieferanten des US-amerikanischen Rock-Radios. Fast jede ihrer bislang zwölf Singles stieg in die Top 40 der Charts und hielt sich dort über Wochen. Noch erfolgreicher waren ihre Alben: Alle vier Longplayer notierten unter den Top 15 der US-Charts. Allein das Debüt „No Name Face“ mit dem internationalen Megahit „Hanging By A Moment“ hielt sich 73 Wochen in den Top 100. Insgesamt hat die Band, die auch in England und Deutschland auf eine treue Fanbasis bauen kann, weltweit über 15 Millionen Platten verkauft. Bevor Anfang März ihr fünftes Album „Smoke & Mirrors“ erscheint, kommen Lifehouse für zwei Termine nach Deutschland. Die Stationen sind Köln (22.02.) und Berlin (23.02.).

Wie schreibt man einen Hit nach dem anderen und ist gleichzeitig höchst ambitioniert, glaubwürdig und tief verwurzelt in kraftvoller Rockmusik? Lifehouse haben das Geheimnis bereits zu Beginn ihrer Karriere gelüftet und seitdem zahllose Male angewendet. Es ist die Mischung, die ihre besondere Qualität auszeichnet: Eine Verbindung aus präzisen Rocksongs, mitreißenden Melodien, textlichem Tiefgang und bewusster Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und seinem Platz in der Welt. Denn die Mitglieder von Lifehouse sind nicht nur ausgezeichnete Musiker, überzeugende Performer und kunstvolle Songwriter, sondern ebenso beseelt von einer Hoffnung auf das Gute im Menschen. Ihre Kraft ziehen sie aus ihrem christlichen Glauben, ihre Intensität aus der Liebe zueinander und zu ihren Fans.

Deshalb begannen Lifehouse, die im Surferparadies Malibu aufwuchsen, ursprünglich unter dem Namen Blyss als so genannte ‚christliche Band’. Ihre ersten Auftritte hatten sie auf Zusammenkünften christlicher Gruppen, wo sie sofort auf Gegenliebe stießen. Ihr unter dem Bandnamen Bliss veröffentlichtes, erstes inoffizielles Album trug den Titel „Diff’s Lucky Day“ – eine Anspielung auf die Konvertierung des damaligen Schlagzeugers Diff Palmer zum Christentum. Dabei war und ist ihre Qualität, religiöse Themen in ihren Texten anzusprechen, ohne zu missionieren. Die Menschen von ihren Meinungen und Lebensinhalten überzeugen, wollen sie gern, aber niemals dazu überreden.

Nachdem sich die Band 1999 in Lifehouse umbenannte, rückte der religiöse Aspekt in den Hintergrund, ohne zu verschwinden. Das zeigten auch die Texte ihres 2000 veröffentlichten, offiziellen Debüts „No Name Face“. Darauf erlaubt Sänger, Gitarrist und Songwriter Jason Wade tiefe Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Er bietet Lösungen an, schlägt Lebensweisen vor und teilt Erfahrungen. Eine emotionale Aufrichtigkeit, die sich auszahlte. Viele amerikanische Rockfans konnten sich mit seinen Ansichten und Einsichten solidarisieren, fanden Halt und Hoffnung in seinen Zeilen. Und so stieg gleich die erste Single-Auskopplung „Hanging By A Moment“ auf Platz 2 der US-Charts und hielt sich über ein Jahr in der Top 100.

Seither wiederholten Lifehouse, die nach einigen Umbesetzungen aktuell aus Wade, Gitarrist Ben Carey, Bassist Bryce Soderberg und Drummer Rick Woolstenhulme bestehen, diese Entwicklung immer wieder. Jede ihrer Singles ist ein Chartbreaker, die Alben verweilen teilweise bis zu einem Jahr in den Hitlisten. Gleiches dürfte ihnen auch wieder mit ihrem im März erscheinenden, fünften Album „Smoke & Mirrors“ gelingen. Denn der konstante Erfolg von Lifehouse ist ein stiller, unaufgeregter, dafür aber umso nachhaltigerer.