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Das Quartett Lifehouse aus dem kalifornischen Küstenort Malibu zählt seit zehn Jahren zu den konstantesten Hitlieferanten des amerikanischen Rock-Radios. Fast jede ihrer Singles stieg in die Top 40 der Charts und hielt sich dort über Wochen. Alle Alben notierten unter der Top 15. Allein das Debüt „No Name Face“ mit dem internationalen Megahit „Hanging By A Moment“ hielt sich 73 Wochen in der Top 100. Insgesamt hat die Band, die auch in England und Deutschland auf eine treue Fanbasis bauen kann, weltweit über 16 Millionen Platten verkauft. Vor einem Jahr erschien ihr fünftes Album „Smoke & Mirrors“, das von null auf Platz sechs der Charts stürmte. Nach ihrer erfolgreichen Europa-Tournee im vergangenen Herbst kehren Lifehouse Anfang Juni noch einmal für vier Konzerte nach Deutschland zurück. Im Anschluss an ihre Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park spielen sie zwei Headliner-Shows in Hamburg und Berlin.

Wie schreibt man einen Hit nach dem anderen und ist gleichzeitig höchst ambitioniert, glaubwürdig und tief verwurzelt in kraftvoller Rockmusik? Lifehouse haben das Geheimnis bereits zu Beginn ihrer Karriere gelüftet und seitdem zahllose Male angewendet. Es ist die Mischung, die ihre besondere Qualität auszeichnet: Eine Verbindung aus präzisen Rocksongs, mitreißenden Melodien, textlichem Tiefgang und bewusster Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und seinem Platz in der Welt. Die Mitglieder von Lifehouse sind nicht nur ausgezeichnete Musiker, überzeugende Performer und kunstvolle Songwriter, sondern ebenso beseelt von einer Hoffnung auf das Gute im Menschen. Ihre Kraft ziehen sie aus ihrem christlichen Glauben, ihre Intensität aus der Liebe zueinander und zu ihren Fans.

Ursprünglich begannen Lifehouse, die im Surferparadies Malibu aufwuchsen, unter dem Namen Blyss als sogenannte ‚christliche Band’. Ihre ersten Konzerte spielten sie auf Zusammenkünften christlicher Gruppen. Ihr unter dem Bandnamen Bliss veröffentlichtes, erstes inoffizielles Album trug den Titel „Diff’s Lucky Day“ – eine Anspielung auf die Konvertierung des damaligen Schlagzeugers Diff Palmer zum Christentum. Es war und ist ihre Qualität, religiöse Themen in ihren Texten anzusprechen, ohne jedoch zu missionieren. Sie möchten die Menschen von ihrer Haltung überzeugen, aber niemals überreden.

Nachdem sie sich 1999 in Lifehouse umbenannten, rückte der religiöse Aspekt ohne völlig zu verschwinden in den Hintergrund. Das zeigten auch die Texte ihres 2000 veröffentlichten, offiziellen Debüts „No Name Face“. Darauf erlaubt Sänger, Gitarrist und Songwriter Jason Wade tiefe Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Er bietet Lösungen an, schlägt Lebensweisen vor und teilt Erfahrungen. Eine emotionale Aufrichtigkeit, die sich auszahlte. Viele amerikanische Rockfans konnten sich mit seinen Ansichten und Einsichten solidarisieren, fanden Halt und Hoffnung in seinen Zeilen. So erreichte die erste Singleauskopplung „Hanging By A Moment“ Platz 2 der US-Charts und hielt sich über ein Jahr in der Top 100.

Seither wiederholten Lifehouse, die nach einigen Umbesetzungen aktuell aus Wade, Gitarrist Ben Carey, Bassist Bryce Soderberg und Drummer Rick Woolstenhulme bestehen, diese Entwicklung immer wieder. Jede Veröffentlichung ist ein Chartbreaker, so auch das aktuelle Album „Smoke & Mirrors“. Kein Wunder, denn der konstante Erfolg von Lifehouse ist ein stiller, unaufgeregter, dafür aber umso nachhaltigerer.