Seite 1

In ihrer britischen Heimat werden Morning Parade schon vor Veröffentlichung ihres Debütalbums als die kommende Indiepop-Hoffnung gefeiert. Dem Quintett aus Harlow/Essex genügte eine Single, um die Medien nach Superlativen greifen zu lassen. MTV sprach vom „heißesten Tipp der Stunde“, die englische Vogue beschrieb Morning Parade als „ironisch und höchst ambitioniert“. Auch in Deutschland stieß ihre erste Single „Under The Stars“, die bereits in einer Folge der TV-Serie „The Vampire Diaries“ lief, auf große Beachtung. Mit Spannung wird deshalb ihr für den 2. März angekündigtes Debütalbum erwartet. Im Anschluss kommen Morning Parade am 27. März für ein exklusives Konzert im Kölner Gebäude 9 nach Deutschland.

Morning Parade sind der Meinung, dass ihre Musik „für die großen Arenen und Headliner-Positionen auf den wichtigsten Festivals“ bestimmt sei. Was zunächst arrogant wirkt, leuchtet nach dem Hören ihrer Songs ein. Sowohl die erste Single „Under The Stars“ als auch die zweite Vorab-Auskopplung „A & E“ belegen die außergewöhnliche Qualität. Morning Parade verbinden in ihrem Stil spielerisch leichten, zuweilen rockig-kraftvollen Britpop mit großen Gefühlen und der Atmosphäre der Rave-Hits aus den späten 90ern.

Das Feedback auf ihren Sound lässt die hochgesteckten Ziele wahrscheinlich werden. So geschieht es nur selten, dass das Label Parlophone, auf dem neben Coldplay und Hot Chip auch der gesamte Katalog der Beatles erscheint, einen Newcomer unter Vertrag nimmt. Morning Parade zählen zu diesen Glücklichen und haben gemeinsam mit Blur-Kollaborateur Jason Cox ihr Debütalbum in Damon Albarns eigenen ‚13 Studios’ eingespielt.

Seit Mitte 2007 existiert das Quintett, das neben dem charismatischen Sänger und Gitarristen Steve Sparrow aus Gitarrist Chad Thomas, Bassist Phil Titus, Keyboarder Ben Giddings und Drummer Andy Hayes besteht. Ihr Name leitet sich von einer Beobachtung ab, die Steve Sparrow während seiner Zeit als Fabrikarbeiter machte. Die Mischung aus Menschen, die sich frühmorgens auf den Weg zur Arbeit machen, und jenen, die parallel aus den Clubs nach Hause strömen, bezeichnete er als ‚Morning Parade’. „Unsere Musik richtet sich an beide Gruppen“, erklärt er.

Morning Parade vermischen auf bemerkenswerte Weise ihre musikalischen Vorlieben, die sich aus schneidiger Rockmusik, aber auch aus den großen Hymnen der 90er-Rave-Szene zusammensetzen. Beide Elemente kreuzen sie mit ihrem feinen Gespür für bedeutende Pop-Momente, mit Refrains, die sich schon beim ersten Hören unmittelbar im Ohr einnisten. Ihre Support-Shows für Künstler wie Feeder, Florence and the Machine oder gar Kylie Minogue demonstrierten, dass hier die nächste Indiepop-Sensation ansteht.