Seite 1

Energiegeladene Rockmusik, einprägsame Songs sowie eine Live-Show, die den Entertainment-Aspekt nie vernachlässigt, und das Publikum stets involviert – das sind die hervorstechenden Attribute von Nickelback, die Anfang 2010 auf Tour gehen. Bodenhaftung und absolutes Hitgespür sind die beiden Pole, zwischen denen das Quartett aus der kanadischen Provinz Alberta seine eigene Balance gefunden hat.

Inzwischen beinhaltet ihre Erfolgsbilanz rund 30 Millionen verkaufte Tonträger, mehr als ein Dutzend Top-Ten-Singles, zahlreiche Gold- und Platinauszeichnungen sowie last but not least den Grammy. Gleichzeitig zählen Nickelback zu den Top-Performern des internationalen Konzertgeschäfts. Auch in Deutschland hat sich die Band durch Chartalben und Hits wie „Rockstar“ eine enorme Fanbasis erobert. Ende Januar/Anfang Februar präsentieren Nickelback ihre neue spektakuläre Show mit allen Hits und den Songs ihres letzten Albums „Dark Horse“ in vier deutschen Städten. Vom 26. Januar bis 1. Februar sind Mannheim, Oberhausen, München und Hamburg die Stationen.

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Nickelback nicht wert, so könnte man ein deutsches Sprichwort im Hinblick auf die Namensfindung der Band abwandeln. „Here is your nickel back (Hier ist Ihre 5-Cent-Münze Wechselgeld)“, war eine Standardformulierung von Bassist Mike Kroeger, als er noch bei Starbucks jobbte. Und da fiel der Groschen und Nickelback waren geboren.

Seit 1995 stehen die Brüder Mike und Chad Kroeger (Sänger und Gitarrist) im Rampenlicht. Die beiden ersten Alben, „Hesher“ und „Curb“, brachten ihnen regionale Aufmerksamkeit. Der internationale Durchbruch im großen Stil gelang Nickelback mit der dritten CD „Silver Side Up“ und den Singles „How You Remind Me“ und „Too Bad“. Mit ihrem sechsten Album „All The Right Reasons“ etablierten sie sich endgültig als eine der größten Attraktionen der Rockszene.

Die kommerziellen Erfolge haben Nickelback nichts von ihrer Authentizität genommen. Sie bewahren stets einen gesunden Abstand zum Glamour des Showbusiness. Das Bemühen um Qualität ihrer Musik und eine gewisse Normalität im oft bizarren Rockzirkus prägt die Haltung der Bandmitglieder. Selbstverständlich erlauben sie sich hin und wieder auch Experimente, ohne ihre bewährten musikalischen Pfade zu verlassen. Diese Einstellung spiegelt auch das letzte Nickelback-Album „Dark Horse“, produziert von Mutt Lange. Darauf zeigen sie, dass sie durchaus keine unbeschriebenen Blätter sind, wie der CD-Titel suggerieren könnte.