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Der Erfolg der Plain White T’s wuchs langsam, aber stetig. Ihr Werdegang begann bereits Ende der 90er Jahre als College-Band, die sich einen Namen in der lokalen Rockszene schuf. Mit jedem ihrer sechs Alben stieg zunächst die nationale und später internationale Anerkennung. Seit der überragenden Single „Hey There Delilah“, die 2007 unter anderem in den USA und in Deutschland die Spitzenposition der Charts eroberte, zählen die Plain White T’s zu den spannendsten jungen Bands authentischer Rockmusik. Anfang Juni kommt das Quintett für drei Konzerte nach Deutschland. Neben ihren Festivalauftritten bei Rock am Ring und Rock im Park spielen sie am 6. Juni eine Clubshow in Berlin.

Alles begann 1999 am College. Sänger/Gitarrist Tom Higgenson und Gitarrist Tim Lopez hatten schon zuvor in verschiedenen Formationen gemeinsam musiziert, als sie beschlossen, ihre eigene Band zu gründen. Einige Besetzungs- und Namenswechsel später hatten die Plain White T’s mit dem zweiten Gitarristen Dave Tirio, dem Bassisten Mike Retondo und dem Drummer De’Mar Hamilton ihr festes Line-Up gefunden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Jungs aus der Nähe von Chicago mit „Come On Over“ und „Stop“ bereits zwei in Eigenregie veröffentlichte Alben produziert, die in der lokalen Szene auf große Beachtung stießen. Ausgiebige US-Tourneen im Zuge ihres dritten Albums „All That We Needed“ verhalfen ihnen zu ersten nationalen Erfolgen.

Der endgültige Durchbruch erfolgte 2007 mit der ersten Single ihres vierten Albums „Every Second Counts“: Der Song „Hey There Delilah“ verortete die Plain White T’s weltweit auf der Landkarte der interessantesten neuen Rock-Acts. Ihre Mischung aus Leichtfüßigkeit, großen Hooklines und authentischem Drive machte sie zu Stars. „Hey There Delilah“ erreichte in vielen Ländern Platz 1 der Charts und brachte ihnen eine Grammy-Nominierung ein. Auch die Singles des Nachfolgers „Big Bad World“, die Sommerhits „1, 2, 3, 4 (I Love You)“ und „Natural Disaster“, stürmten die internationalen Hitlisten.

Mit ihrem aktuellen, sechsten Album „The Wonders Of The Younger“ haben die Plain White T’s eine neue Richtung eingeschlagen. Mehr denn je legen sie großen Wert auf klangliche Authentizität und eine klare, ungekünstelte Produktion. Ihr Ziel sei es gewesen, „ein Album aufzunehmen, bei dem der Hörer das Gefühl hat, mitten im Proberaum zu sitzen.“ Viel näher an ihre mitreißenden Live-Shows kann ein Album nicht kommen – wie sie im Juni in Deutschland beweisen werden.