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Ryan Bingham ist die große neue Hoffnung der US-Singer/Songwriter-
Szene. Wie niemand zuvor vereint der erst 26jährige klassischen
Country mit Rock, Blues und Seele. In seiner Heimat wird der Mann
aus den Südstaaten bereits in einem Atemzug mit Ryan Adams,
Tom Waits und Willie Nelson genannt. Kein Wunder: Mit seiner rauen
Stimme und absoluten Klassesongs hat er bisher jedes Publikum
begeistert. Nun wird Ryan Bingham am 17. Januar in Berlin sein
Deutschlanddebüt geben.

Ryan Bingham weiß, was Schmerz bedeutet. Nicht nur, weil er vor
seiner Musikerkarriere jahrelang als Rodeoreiter durch die USA
tourte. Aufgewachsen zwischen Kleinstädten und den Farmerkommunen
der Südstaaten musste Ryan schon früh einen anderen Halt
finden als ein festes Zuhause oder eine intakte Familie. „Ich habe
angefangen, Musik zu machen, als ich 17 Jahre alt war“, erinnert er
sich. „Nebenan lebte dieser Kerl, der Mariachi-Musik aus Mexiko
spielte. Oft trank ich einfach Whiskey und schaute ihm zu. Er zeigte
mir meine ersten Akkorde.”

Inspiriert von diesem Erlebnis sowie den Platten seiner Eltern (Bob
Dylan, Bob Wills oder Marshall Tucker), begann Ryan Bingham
Songs zu schreiben. Wenig später überredeten ihn Freunde, in Bars
aufzutreten. Schon die ersten Ohrenzeugen rieben sich verwundert
die Augen. Wie konnte ein so junger Mann eine so reife Stimme besitzen
und derart wunderbare Songs komponieren? „Mit Songs
kann ich Sachen ausdrücken, die ich sonst nicht sagen kann“, versucht
der Sänger zu erklären.

Nun veröffentlicht Ryan Bingham sein fabulöses Debütalbum
Mescalito, das Ex-Black Crowes-Gitarrist Marc Ford produzierte. Mit
bemerkenswerter Klasse bringt Ryan auf Mescalito seine Qualitäten
auf den Punkt. Mal überzeugt er nur mit Gitarre und charakterstarker
Stimme, mal sorgt er zusammen mit seinen Mitmusikern Matthew
Smith
(Schlagzeug), Corby Schaub (Gitarre, Mandoline) und Jeb Stuart
(Bass) für eine Bluesrock-Gänsehaut, die zuvor höchstens die
Rolling Stones verursacht haben. Und immer packen einen seine
schonungslos ehrlichen Texte.

Der Tenor unter Musikern und Kritikern ist einstimmig: Ryan Bingham
ist DIE Country-Entdeckung der letzten Jahre. Ob in einer Bar, am
Lagerfeuer oder auf der großen Bühne – seine Songs sind nicht nur
eingängig, sondern echt, charakterstark und bewegend. „Für mich ist
Musik wie eine Konversation mit anderen“, erklärt Ryan seine Live-
Auftritte. „Ich sage dem Publikum so, was ich fühle.“ Am 17. Januar
wird sich Deutschland zum ersten Mal von den Qualitäten der jungen
US-Country-Hoffnung überzeugen können. Ryan Bingham gibt ein
Exklusivkonzert im Berliner White Trash!