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Sara Bareilles ist in den USA der neue Stern am Singer/Songwriterinnen-Himmel. Nach Tourneen mit Maroon 5, Mika und James Blunt sowie Auftritten in den größten amerikanischen TV-Shows – u.a. „The Tonight Show with Jay Leno“ – war der Weg für die attraktive Sängerin und Pianistin geebnet: Ihr von Eric Rosse (Tori Amos, Chris Isaak) produziertes Major-Debüt „Little Voice“ kletterte im Februar bis auf Platz 7 der Billboard Charts, die Singleauskopplung „Love Song“ schaffte sogar Platz 4 der US-Hitparade. Seitdem überschlägt sich die amerikanische Kritik geradezu mit Lobeshymnen für die aus der nordkalifornischen Stadt Eureka stammende Newcomerin: „Sara Bareilles habe eine „kraftvolle, großartige Stimme, die perfekt zu ihren Jazz-inspirierten, souligen Popsongs passt“, schreibt die New York Post und der Kritiker vom renommierten Music Connection jubelt: „Bareilles hat eine Art und Weise zu singen, die direkt in die Magengrube fährt. Sie singt mit hypnotischem Soul und nimmt ihr Publikum mit auf eine emotionale Reise.“ Direkt im Anschluss an ihren Auftritt beim prestigeträchtigen SWR3 New Pop Festival kommt Sara & Band im September und November für vier Konzerte nach Köln, Hamburg, Berlin und München.

Obwohl Sara Bareilles nach eigenen Angaben „seit ich denken kann“ Songs schreibt, nahm ihre Karriere erst mit Umzug nach Los Angeles an Fahrt auf. Inspiriert von der vitalen Musikszene des kalifornischen Schmelztiegels konnte die frisch gebackene Studentin der Kommunikationswissenschaften ihre musikalische Handschrift weiter entwickeln und mit unzähligen Auftritten in Clubs stetig verfeinern. Zwei im Eigenvertrieb veröffentlichte Alben („The First One“, „The Summer Sessions“) bildeten schließlich die Basis für das 2008 über Sony/BMG erschienene Major-Label-Debütalbum „Little Voice“.

Die zwölf Titel der CD weisen die Singer/Songwriterin als einfühlsame Chronistin ihrer Gefühlswelt aus, als sorgfältige Beobachterin des American Way of Life – vor allem aber als charismatische und dazu höchst glaubwürdige Interpretin. Songs wie „Vegas“, „City“ oder „Gravity“ zeugen von stilistischer Unbeschwertheit, deuten mal in poppige, mal in soulige Gefilde. Da in der Musik der herausragend talentierten Autodidaktin stets auch jazzige Untertöne mitschwingen, ließen Vergleiche mit Norah Jones und Fiona Apple nicht lange auf sich warten. „Da habe ich gar nichts dagegen“, sagt die 29jährige, „das ist durchaus eine meiner musikalischen Seiten. Doch ich mag auch Popmusik mit starken Harmonien, Leute wie Elton John, Ben Folds Five, Björk oder Radiohead.“ Trotz unvermeidlicher Einflüsse – sowohl Album, als auch ihre Live-Performance weisen sie als künstlerisch emanzipiert aus. Und genau dies wird Sara Bareilles ihren deutschen Fans demnächst erneut live unter Beweis stellen.