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Vor sieben Jahren sattelten sieben furchtlose Jungs in Berlin-Mississippi ihre Pferde, setzten die Stetsons auf und ritten mit Satteltaschen voller Rock’n’Roll los, die ahnungslose Republik zu rocken. Boss, Hoss, Guss, Russ, Hank, Frank und Ernesto sind die glorreichen Sieben – The BossHoss. Jährlich begeistern die Berliner mehr als 300.000 Musikfans auf ihren Konzerten und gefragten Open Air-Gastspielen. Ihre Hallentournee im März ist mit über 50.000 Tickets nahezu ausverkauft. Und auch die große Open Air Tour im Sommer entwickelt sich zur Sensation. Auf den kommenden Konzerten dürfen sich ihre Fans unter anderem auf die Songs des sechsten Albums „Liberty Of Action“ freuen, das im Dezember die Nr. 4 der deutschen Charts eroberte und 13 Wochen später noch immer Platz 12 belegt. Einen weiteren Popularitätsschub erlebte die Band, als ihre beiden Frontmänner Sascha „Hoss Power“ Vollmer und Alec „Boss Burns“ Völkel erfolgreich als Talent-Scouts an der Casting-Show „The Voice of Germany“ teilnahmen und ihre Kandidatin Ivy Quainoo das Finale gewann.

Zunächst war es ein Spaß für Freunde: Als sich The BossHoss Anfang 2004 in Berlin gründeten, wollten sie mit ihren lässigen Country- und Skiffle-Versionen großer Pophits die Partys von Bekannten gehörig aufmischen. Von OutKasts „Hey Ya“ über Cameos „Word Up“ bis zu Nellys „Hot In Herre“ – kein noch so ungewöhnliches modernes Stück aus den internationalen Charts schien sicher vor ihren Interpretationen, die mit viel Drive, mehrstimmigem Gesang und maximaler guter Laune überzeugten.

Noch im gleichen Jahr unterschrieben The BossHoss ihren ersten Plattenvertrag. Das Debütalbum „Internashville Urban Hymns“ erschien deshalb kein Jahr nach Bandgründung und hat sich bis heute allein in Deutschland über 250.000 Mal verkauft. 2009 wurde es mit Platin ausgezeichnet. Längst setzen The BossHoss auf ein starkes Eigenrepertoir und haben sich unverkennbar in der nationalen und internationalen Musiklandschaft einen festen Platz geschaffen. Mit jedem Nachfolger – „Rodeo Radio“ (2006), „Stallion Battalion“ (2007), „Do Or Die“ (2009) und „Low Voltage“ (2010) – wuchs ihr Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz kontinuierlich. Alle Alben platzierten sich in den deutschen Top 10.

Mit ihrem Crossover aus Country, Punkrock, Blues, 60s Garage und Rockabilly haben The BossHoss ihre eigene Definition vom Country Rock’n’Roll perfektioniert. Der unverkennbare Sound überzeugt nicht nur auf ihren Alben. Auch die durch und durch mit Schweiß getränkten Live-Shows brennen sich ein wie glühende Brenneisen.
Der Crossover findet sich auch in der Wahl ihrer Instrumente wieder. Elektrische und akustische Gitarren treffen auf Waschbrett, Kontrabass, Keytar, Mundharmonika, Mandoline, Stylophon, Drums und Percussion. The BossHoss klingen, als feierten Johnny Cash und Elvis eine Rock’n’Roll-Orgie im Sinners Saloon. Mit dieser ungewöhnlichen Mischung haben sie bewiesen, wie man auf direktem Wege vom Newcomer zu deutschen Superstars reifen kann.

Um besonderen Musiker-Nachwuchs bemühten sich auch die beiden Gründungsmitglieder Alec Völkel und Sascha Vollmer, als sie im vergangenen Herbst ihre Posten als Juroren und Team-Coaches bei der überaus erfolgreichen Talentshow „The Voice of Germany“ übernahmen. Mit Geschick, Geschmack und einer gehörigen Portion Rock’n’Roll schulten sie ihre Kandidaten und verhalfen dem TV-Format zur echten Quoten-Sensation. Und Deutschland zu einem neuen Star: „Do You Like What You See“, die Debütsingle ihrer Finalistin Ivy Quainoo, stieg gleich nach Erscheinen Mitte Februar von 0 auf 2 in die deutschen Charts. Aber auch The BossHoss stürmten wieder die Hitlisten, zum einen mit ihrem Nat King Cole-Cover „L.O.V.E.“ im Duett mit „Voice of Germany“-Jurorenkollegin Nena, zum anderen mit ihrer eigenen Single „Don’t Gimme That“, die sich nunmehr seit 15 Wochen in den deutschen Top 40 befindet und aktuell auf Platz 16 steht.

Ihre ganze Magie und Einzigartigkeit entfalten Boss Burns (Gesang, Waschbrett), Hoss Power (Gesang, Gitarre), Hank Williamson (Mandoline, Banjo, Harmonika), Russ T. Rocket (Gitarre), Guss Brooks (Kontrabass), Frank Doe (Schlagzeug) und Ernesto Escobar de Tijuana (Percussion) in der Konzertsituation. Hier bleibt keine Auge trocken und kein Stein auf dem anderen. Stattdessen tanzt und feiert der gesamte Saal. Und das jedes Mal.