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Jung, bildhübsch und außerordentlich talentiert: Das sind The Like aus Los Angeles. Vier bezaubernde Damen Anfang 20, die bereits im zarten Teenie-Alter ihren lässig rollenden, kalifornischen Indiepop entwickelten. Seit ihrem Debütalbum „Are You Thinking What I’m Thinking“ von 2005 wächst das Interesse an den Rockladys kontinuierlich. Die nächste Stufe ihres Erfolges ist nun gezündet: Mitte Juni erschien der Nachfolger „Release Me“, den The Like zwischen dem 17. und 19. Oktober bei ihren Konzerten in Hamburg, Berlin und Köln vorstellen werden.

Es war kein Zufall, als sich 2001 die drei Teenager Elizabeth Berg (Vocals, Gitarre), Charlotte Froom (Bass) und Tennessee Thomas (Drums) zusammenfanden: Sind sie doch allesamt Töchter bedeutender Figuren innerhalb der kalifornischen Musikindustrie. Von Kindesbeinen an waren sie mit dieser Szene in Kontakt und begannen sich bereits im Vorschulalter für das Musikmachen zu interessieren. Ihre erste selbstproduzierte EP „I Like The Like“ erschien, als die drei jungen Ladys gerade einmal zwischen 16 und 17 Jahre alt waren. Trotzdem wurde ihre kompositorische Eigenständigkeit sowie die Überzeugungskraft, mit der diese jungen Beautys zu Werke gingen, gelobt.

Erste Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Noch bevor überhaupt ihr Debütalbum veröffentlicht wurde, tourten sie mit Bands wie Phantom Planet und Kings of Leon durch die USA und erhielten enthusiastische Rezensionen sowohl in der Teenie-Presse als auch in altehrwürdigen Musikmagazinen wie dem ‚Rolling Stone’.

Mit ihrem Albumdebüt „Are You Thinking What I’m Thinking“ nahm die internationale Begeisterung ihren Lauf: Das von Wendy Melvoin (Prince and the Revolution) und John Goodmanson (Death Cab For Cutie) produzierte Werk platzierte sich souverän zwischen Pop und Independent, Soul und Classic Rock und schuf aus diesen Stilen einen leichten, aber niemals leichtfertigen neuen ‚California Dreaming’-Sound. Insbesondere die facettenreiche Stimme Elizabeth Bergs kreiert beim Hörer ein subtiles Wohlbefinden, das durch überraschende Wendungen geschickt aufgebrochen wird.

Nach ihren Welttourneen mit Muse und Razorlight trennten sich The Like von Charlotte Froom, die durch die neue Bassistin Laena Geronimo ersetzt wurde. Um ihren spannenden Sound zu erweitern, integrierten sie mit Annie Monroe überdies eine Organistin, die perfekt zu diesen selbstbewussten Eyecatchern passt. In dieser Besetzung spielten sie unter der Regie des britischen Club- und Northern Soul-Wunderkindes Mark Ronson ihr zweites, kürzlich erschienenes Album „Release Me“ ein, das unmittelbar auf euphorische Kritiken stieß. Wie erstaunlich homogen und überzeugend die vier Musikerinnen miteinander agieren, lässt sich allerdings vor allem live beobachten.