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William Singe hat in seinen 23 Lebensjahren bereits eine Menge erreicht. Von seiner Teilnahme an der australischen Version von „The X-Factor“, in der er sich mit vier Mitbewerbern zu der Jungsband The Collective zusammenschloss und anschließend eine Hitsingle und ein erfolgreiches Album veröffentlichte, über die Etablierung als einer der hoffnungsvollsten neuen Solokünstler Australiens bis zur Ehrung als herausragender Produzent, um dessen Zusammenarbeit sich Stars wie etwa One Direction bereits reißen: All dies geschah im Verlauf der letzten drei Jahre. Ganz in der HipHop-Tradition stehend, hat William Singe sein Debüt als Solokünstler mit zwei Mixtape-EPs gestartet, auf denen er Coverversionen, Mash-Ups von anderen Songs sowie eigene Kompositionen zu einem spannenden Gesamtkunstwerk verbindet. Unlängst erschien das zweite Mixtape „The Jump Off“, das man über seine Homepage www.williamsinge.com digital bestellen kann. 2016 soll sein Soloalbum erscheinen, nun wurde eine erste exklusive Soloshow für den deutschen Raum angekündigt: Am 8. Mai gastiert William Singe in Köln.

Es war geradezu unausweichlich, dass William Singe die Musik zu seiner großen Passion machen würde. Sein Vater ist in der australischen Szene ein wohlbekannter Singer-/Songwriter, Gitarrist und Bassist, und William begleitete ihn bereits als Kind zu dessen Konzerten. Dabei wuchs er mit den unterschiedlichsten Genres auf. Sehr früh hörte er alles von Folk über klassischen Soul, modernen R'n'B und HipHop bis zu den archaischen Gesängen der australischen Maori, deren Blut auch durch William Singes Adern fließt.

Singen gehörte seit jeher stets zu seinem Leben, weshalb er im Alter von 18 Jahren erstmals an der australischen Casting-Show „The X Factor“ teilnahm. Dieser erste Versuch war zwar nicht unbedingt von Erfolg gekrönt, die Jury empfahl ihm aber, weiterhin Musik zu machen und sich im Jahr darauf erneut zu bewerben. Dies tat er, diesmal mit großer Begeisterung seitens Jury und Zuschauer: Zusammen mit vier Mitstreitern der Show wurde während der vierten Staffel der Sendung die Band The Collective ins Leben gerufen, die es bis auf den dritten Platz brachte. Zwei Tage nach dem Finale unterschrieben The Collective einen Plattenvertrag. Ihr gleichnamiges, Ende 2012 veröffentlichtes Album stieg bis auf Platz 11 der australischen Charts, die Auskopplung „Surrender“ geriet zu einem großen Hit und stieg bis auf den 6. Platz der Single-Charts. Nach zwei erfolgreichen Tourneen durch Australien lösten sich The Collective auf, da alle Teilnehmer den Wunsch äußerten, sich künftig als Solokünstler auszuprobieren.

William Singe, der bei The Collective den Part des Rappers eingenommen hatte, überraschte dabei anschließend am meisten: Mit enorm gefühlvollen Coverversionen großer Hits bewies er, dass er nicht nur ein ausgezeichneter MC, sondern ein noch besserer Sänger ist. Die reduzierten, selbst betreuten Produktionen offenbarten außerdem, dass er auch im Bereich der Produktion ein besonderes Feingefühl besitzt. Fast alle seiner Coverversionen, die er anschließend mit schlichten Videos, die ihn beim Einsingen des jeweiligen Songs zeigen, auf YouTube hochlud, brachten es innerhalb kürzester Zeit auf mehr als eine Million Plays. Die bislang erfolgreichsten Videos sind TLCs „No Scrubs“ (6,5 Millionen Plays) und „679“ von Fetty Wap (4,5 Millionen Plays).

Mit den beiden bislang veröffentlichten Mixtapes „The Re-Introduction“ und „The Jump Off“ beweist William Singe, dass er auch als Produzent, Songwriter und Remixer überzeugt. Auf diesen EPs mischt er Eigenkompositionen mit einigen seiner Coverversionen sowie Mash-Ups, bei denen er zwei oder mehrere Songs anderer Künstler stilvoll ineinander mischt. Entsprechend groß sind die Erwartungen an sein Debütalbum, das im kommenden Jahr erscheinen soll.